Video

Irgendwo zwischen den Markennamen »Skype« und »Scopitone« verläuft die Geschichte des Bewegtbildmediums Video. Skype kennen alle, die von weither nach Hause telefonieren und am anderen Ende der Internetleitung wenn auch nicht in, so doch auf ein vertrautes Gesicht sehen möchten. Bei Scopitones handelt es sich um in der Rumpelkammer der Geschichte verschwundene Jukeboxes mit integrierten Bildschirmen, über die schon vor dem zweiten Weltkrieg in Bars und Cafés Musikvideos oder -clips flimmerten.

Das eigentliche Videoformat, das die Genres der Videokunst und des Musikclips des 20. Jahrhunderts begründete, lief auf Fernsehgeräten in Wohnzimmern (das Kürzel VHS, unter dessen Format das Aufzeichnungs- und Wiedergabeformat seinen Siegeszug antrat, steht für »Video Home System«) oder nicht selten auf zu Türmen gestapelten oder sonstwie geclusterten Videomonitoren in Museen, Galerien und Theatern.

Aus Sicht der Medien- und Kunstgeschichte sind beide Genres inzwischen nicht nur Gegenstand der Kuratoren, sondern auch der Konservatoren, denn bei Videofilm handelt es sich um einen eher flüchtigen Medienspeicher. So liegen heute nicht nur Musikvideos, sondern auch die Exponate von Videokunstgrößen wie Nam June Paik längst in digitalisierter Form in den Archiven oder stellen Kuratoren vor neue Herausforderungen, wenn eine originalgetreue Ausstellung des Exponats gewünscht ist.

1994 wurde Digitalvideo, auch DV-Standard genannt, eingeführt und löste analoge Verfahren innerhalb einiger Jahre ab. Digital Versatile Discs (DVD) und später Blue-Ray-Discs übernahmen den Markt. Inzwischen ist längst auch die DVD rückläufig, da heutige Internet-Übertragungsraten ausreichen, um Filme zu streamen oder auf dem eigenen Rechner vorzuhalten.

»Sich ein Video ansehen« ist interessanterweise als Phrase im allgemeinen Sprachgebrauch erhalten geblieben. In der Regel laufen diese »Videos« aber im Netz auf YouTube oder anderen Plattformen und nicht auf einer VHS-Kassette.

mehr

Webcuts 09

Beiträge aus den Bereichen Animation, Web Documentary, Machinima, Infotainment und Collaborative Projects können bis 1. September für den Award des Webcuts.09 Filmfest Berlin eingereicht werden. Voraussetzung für die Annahme der

mehr

Post it

Portfolio on youtube, clever and no hosting costs…

PTAM + AR on an iPhone 3G

Anzeige

Filmausstellung „Bauhaus in Aktion“

Am 8. Juni eröffnet im Bauhaus Dessau die Ausstelllung „Bauhaus in Aktion“ mit Filmexperimenten und Dokumentarfilmen von Bauhaus-Schülern und -Meistern (hier zu sehen: Kurt Kranz 1928-29, 21. Phase aus der vierzigteiligen

mehr

Nächste Woche: Remix09 – online meets classic

Zwei Tage gibt es übernächsten Freitag und Samstag, den 12. und 13. Juni, in Hamburg ein Aufeinandertreffen von Interessierten aus den Bereichen Online wie Print, Werbung wie Journalismus oder Social Media und Mobile. Auf der offenen, als

mehr

What should we do next?

RGB-Effekte

Schick, das Erscheinungsbild, das der Züricher Designer Marcus Kraft für eine Ausstellung lateinamerikanischer Videokunst erdachte. Mehr Bilder, vor allem auch davon, wie so eine kleine RGB-Verschiebung im öffentlichen Stadtraum wirkt,

mehr

Anzeige

Making-Of: Martijin van Dam

Martijin van Dam lässt sich via Vimeo gerne einmal über die Schulter schauen und zeigt wie es zu der tollen Illustration »Chameleon« in Illustrator und Photoshop (CS3) kam: Chameleon - Octopus Illustration from

mehr

The Vendor Client relationship

Hall of Fragments

The Hallway – Low tech storytelling

Anzeige

Lights On in Linz/Österreich

lights on from thesystemis on Vimeo. »lights on is an audio visual performance created for the Ars Electronica museum in Linz, Austria, which has a facade that contains 1085 LED controllable windows. The windows' colors are changed

mehr

Vortrag über Red-Kamera

I

Death Cab for Cutie

Typografie in Musikvideos war schon immer ein großes Ding. Selten wurde es allerdings a) so vielfältig und b) mit Sorgfalt zum Detail umgesetzt wie bei »Death Cab for Cutie - Little Bribes«. Nice one! Death Cab for

mehr

Interaktives Musikvideo: Cold War Kids

 
Auf http://www.mtvmusic.com/artist/coldwarkids.jhtml veröffentlichte MTV ihr erstes interaktives Musikvideo von der Band »Cold War Kids« mit dem Titel »I’ve Seen Enough«. Für MTV ist es wohl die erste Öffnung des Musikvideos aus dem linearen Korsett das Medium nur als Abspielmedium zu betrachten. mehr

Anzeige

It’s a Tabasco-Friday!

CD und Videoclip Bell X1