Processing

Design by Numbers – mit diesem in den 1990er Jahren am MIT Media Lab gestarteten Projekt im Bereich Programmierlehre fing es an: John Maeda, selbst Grafikdesigner, Informatiker und Interaction Designer, experimentierte gemeinsam mit seinen Studenten an Möglichkeiten, Künstlern und Designern Coding-Kenntnisse an die Hand zu geben, die es ihnen erlauben könnten, gestalterische Aspekte wie Farbigkeit, Screengrößen und Echtzeit-3D-Grafiken sowie eine ganze Reihe anderer Merkmale digital zu gestalten.

2001 dann schrieben Maedas Studenten Ben Fry und Casey Reas mit Processing Programmiergeschichte. Seither bewegt die objektorientierte, stark typisierte Programmiersprache mit ihrer relativ leicht erlernbaren Entwicklungsumgebung die Gemüter der Digital-Art-Szene, setzt neue visuelle Standards und inspiriert zu immer wieder neuen experimentellen Ansätzen in der Darstellung komplexer Datenmengen, etwa im Informationsdesign.

Längst ist aus dem Programmierlehrwerkzeug der Anfangstage eine professionelle Entwicklerschnittstelle geworden. Eine Community aus zehntausenden Studenten, Künstlern, Designern, Forschern und Autodidakten erstellt mit der gut dokumentierten Open-Source-Software Prototypen, setzt damit High-End-Anwendungen um oder nutzt Processing einfach nur, um Coding-Kenntnisse zu erlangen.

Wer weiß, vielleicht designen ja auch Sie bald »by numbers«.

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Generative Gestaltung mit Processing & Co

Hello Processing! Die objektorientierte Programmiersprache gibt’s jetzt in Version 3.2.3. mehr

Update für Processing

Das beliebte Tool zur generativen Gestaltung trumpft unter anderem mit einem neu gestalteten Editor auf. mehr

Vorher-Nachher-Video: So faszinierend ist Colour Grading!

Was die Farbspezialisten in der High-End-Postproduktion leisten …

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»Teaching Kids How To Program«

 

Linda Liukas arbeitet an einem Buch, das Ruby-Programmiergrundlagen Kindern nahebringen soll.

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Red Never Follows in der Saatchi Gallery

Soundreaktive Visualisierung des Ars Electronica Futurelabs

Das Ars Electronica Futurelab entwickelte eine soundreaktive Visualisierung für Odeon, einem Musikstück von TOSCA, dem Projekt von Rupert Huber und Richard Dorfmeister.

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Wenn digitale Objekte übernehmen

 

Die generativen, 3-D-gedruckten Kreationen der Berliner Shapes in Play werden vom 14. bis 31. März auf der Biennale Internationale Design in Frankreich ausgestellt.

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Botanicus Interacticus: Mensch-Pflanzen-Interaktion

Botanicus Interacticus ist eine interaktive Installation von Studio NAND, die mit neuartigen Sensoren Nähe und Berührung zwischen einer Pflanze und einem User visualisiert.

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Die 3-D-gedruckte Schallplatte

Amanda Ghassaei hat mit Processing Sounds in 3-D-Grafiken umgewandelt und diese dann als 3-D-Schallplatte ausgedruckt.

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Processing 2.0

Seit September steht die Beta von Processing 2.0 zum Download auf Processing.org. Der Creative Coder und Designer Cedric Kiefer hat die Neuerungen unter die Lupe genommen.

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Tweetures: Twitter-Visualisierung mit Processing

Eben im Adobe Digital Museum: »Tweetures« visualisiert mit Processing Twitter-User als Einzeller.

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Face-auf-Face-Projektion in Echtzeit!

Arturo Castro hat eine Anwendung entwickelt, mit der Portraitfotos direkt auf das Gesicht eines Users in Echtzeit projiziert werden.

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Kinect Projection Mapping: Der virtuelle Sandkasten

Christian Parsons gelang eine Projection-Mapping-Installation mit der Kinect, bei der virtuell generiertes Wasser über einen Sandkasten zu fließen scheint.

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Rotoscope Action Painting

Jeremy Rotsztain fragmentiert Filmszenen mit openFrameworks zu abstrakten Animationen im Stil von Jackson Pollock.

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Kinect Graffiti

Kinect Graffiti erlaubt dem User, seine Bewegungen vor der Kinect Kamera in farbige Lichtstrahlen umzuwandeln.

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Zajal: neue Scriptsprache zum Live-Coden

Die neue Scriptsprache Zajal, hervorgegangen aus Ruby mit Hilfe von openFrameworks, mit der das Ergebnis des Code in Echtzeit angezeigt wird.

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Kinect + Processing für Musikvideo von Moullinex

Immer noch interessant: Das kommerzielle Musikvideo der Münchner Band Moullinex nutzt die gehackte Kinect Gamekonsole in Verbindung mit Processing.

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Kuchiroro: sound-reaktiver Videoclip

Der Gamedesigner Gabin Ito hat für die japanische Popband einen sound-reaktiven Musikclip erstellt, bei dem Fonts mit Processing generiert werden.

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