Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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Reason To Die: Interaktives Musikvideo

Das interaktive Musikvideo Reason To Die erlaubt Rundumperspektiven dank GoPro Kameras und HTML5 Canvas.

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Sparkle Labs

Sparkle Labs entwickelt Smart Objects für Menschen mit Gedächtnisschwund und High-Tech-Bausätze zum selbst Zusammenbauen.

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Staggering Beauty

Staggering Beauty ist eine weitere, originelle Umsetzung aus der Reihe der Chrome Experiments und gemacht mit paper.js.

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Wie durchschnittlich sind Sie?

Werde zur Infografik: Moccu entwickelt für neuen »Terra X«-Dreiteiler das »Müllermeter«.

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Mini: Not Normal

Nächste Runde der MINI Markenkampagne - mit The Darkness und der Skateboard-Bulldogge Tillman.

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Braunkohle in 3D

Gemeinsam mit Greenpeace hat Kubikfoto eine umwerfend fotorealistische, interaktive Kampagne entwickelt.

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Ars Electronica für alle!

Zwinkernde Blätter und künstliche Tornados: Zum vierten Mal eröffnet die Ars Electronica ihre aufregende Wunderkammer kostenlos und für alle im Berliner VW Automobil Forum.

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Interaktive Installation mit Kalligrafie in Tokio

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Y-3: Interaktiver Film zur Sommerkollektion

Zehn Jahre besteht Y-3, die Kooperation zwischen adidas und dem japanischen Modedesigner Yohji Yamamoto, mittlerweile. Zur aktuellen Kollektion entwickelte die Digitalagentur ACNE eine interaktive Film-Experience.

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Responsive Typografie

Responsive Typography ist eine Webseite, deren Typografie sich nach dem Abstand des Gesichts des Users vom Bildschirm ausrichtet.

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Jump ‘n’ Run mit der Bahn

Für die Deutsche Bahn entwickelte Scholz & Volkmer das Augmented Reality Game »DB Jompp«, das lange Zugfahrten verkürzen soll.

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Mercedes »Clip Generator«

Seit heute lässt sich auf dem Genfer Automobilsalon ein interaktives Game von Atelier Markgraph erleben.

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Gewitter zum Anfassen

Der Infinite Typetrooper verbindet digitales Buchstabengewitter mit haptischem Erlebnis.

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Glattalbahn digital

Die Konzeptagentur Curious About entwickelte eine Webseite und den Bau und die aktuelle Strecke der Glattalbahn in Zürich erlebbar zu machen.

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Mercedes #Untamed

Die aktuelle Mercedes-Benz Kampagne von Jung von Matt soll ihren Höhepunkt in einer Foto-Installation in Paris finden, die allein aus Instagram-Fotos besteht. Wir fragten bei der Agentur nach, wie genau #Untamed funktioniert.

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Agenturporträt: COSALUX

PAGE gefällt …: Cosalux, Agentur für Kommunikationsdesign, die auf visionäre und auch emotionale Weise In-Touch mit Besuchern und Gästen geht.

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Interaktive Videos bei Wrangler

Auf der Webseite des Denim-Labels Wrangler wird die neue Männerkollektion in interaktiven Videos präsentiert.

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Mehr Dialog in Baden-Württemberg

Die Agenturen ressourcenmangel und Zum goldenen Hirschen entwickelten die neue Webseite für das Land Baden-Württemberg – sie soll die »Politik des Gehörtwerdens« und den Dialog mit den Bürgern online umsetzen.

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.