Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

mehr

Oster-Krimi

Bei Debitel gibt's noch bis Ostern einen so genannten Oster-Krimi. Im Sin-City-Look kann man die Geschichte nicht nur verfolgen, sondern auch selbst weiter schreiben: in einer Live-Abstimmung können die Besucher der Seite auch festlegen, wie es

mehr

club transmediale

Damit Transmediale -Besucher sich auch abends beim Festival für Kunst und digitale Kultur nicht langweilen, gibts wie jedes Jahr den Club Transmediale. Heute abend ist das Eröffnungkonzert in der Volksbühne. Fürs CI der

mehr

Heizkosten online checken

1st Prix Ars Electronica 2007 Online Submission

Dear friends and participants of Prix Ars Electronica!The 21st Prix Ars Electronica 2007 - International Competition for Cyberarts has a few new features.The new Hybrid Art category, a new prize for Media.Art.Research, and the integrationof Net Vision

mehr

Anzeige

Game Design Workshop, Wien

Die Firma avaloop und das institut für gestaltungs- und wirkungsforschung der tu wien veranstalten im umfeld des public beta tests von avaloops »papermint« einen gemeinsamen game design workshop, abgehalten von lev ledit (creative

mehr

Zaragoza Digital Mile

Colour by Numbers

"Colour by Numbers is a 72 meters high light installation at Telefonplan in Stockholm, Sweden. The installation will be inaugurated on October 23 and will shine during evenings and nights until January 7. Under live video you can see a live video image

mehr

Interdependences in Offenburg

Interdependences is a cooperative and interdisciplinary touring exhibition that shows artworks of international artists that deal with painting, graphics, illugraphy, graffiti, photography and interactive media arts. According to the intention of the

mehr

Anzeige

Storytelling statt Konsumkritik

"Im Mikrokosmos eines Einkaufszentrums überlagern sich Arbeit, Freizeit und Konsum und formen ein neues Lebensgefühl. Im 21. Jahrhundert ist der „mall walker“ nicht einfach nur Kunde – er ist der Bewohner einer ganzen Welt,

mehr

Interaktives Fernsehen ist toll

In der Schweiz gibt es sie schon: Betty, die Fernbedienung,

mehr

Linkliste “Die sieben Webwunder” in PAGE 10/06

Web Montag in Bremen

Inspiriert durch ähnliche Veranstaltungen in den USA gibt es seit Herbst letzten Jahres "Web Montage" in verschiedenen deutschen Städten und nun - initiiert durch die Agentur construktiv - auch in Bremen. Der Web Montag ist ein dezentral

mehr

Anzeige

Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.