Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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Interactiondesign: Christmas lights

Typeflash

Freunde der experimentellen Typografie aufgepasst: Auf Typeflash.com finden sich zehn verschiedene experimentelle Schriftwarten die allesamt live ausprobiert werden können. Zudem hat man die Möglichkeiten alle Schriftzüge als Animationen

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Interactive Poster Award

Ströer, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung, hat gemeinsam mit Blue Cell Networks und der Spezialagentur Jost von Brandis einen Award für interaktive Werbekonzepte auf Plakaten ins Leben gerufen. Bis 31. Dezember 2007

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Neue Bücher: Space Time Play

"Computer and video games are leaving the PC and conquering the arena of everyday life in the form of mobile applications (such as GPS cell phones, etc.) – the result is new types of cities and architecture. How do these games alter our

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Schöner suchen mit Microsoft Silverlight

Agenda der Adobe MAX in Europa

Ein attraktives Programmangebot soll die Besucher der ersten Adobe MAX in Europa erwarten. Die Agenda für Sessions und Workshops der Premiere in Barcelona steht fest. Vom 15. bis 18. Oktober 2007 ist die Adobe MAX Europe 2007 ein wichtiges Forum

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Playful interaction design: Zygote Interactive Ball

"ZYGOTE is a lightweight inflated ball, illuminated from within, that responds to pressure applied to its surface. Interacting with the ball is simple: punch it, bounce it, squeeze it, or tap it and the ball's internal LEDs react instantaneously.

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Second-Life-Kunstevent

Die Künstlergruppe 431art (Haike Rausch und Torsten Grosch) zeigt ab 16. August im Klingspor Museum Offenbach die Arbeit "I'll be your substitute whenever you wantme" – mit einer Lifeübertragung der Ausstellung aus Second Life via Beamer ins

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Jot – Journal of Erik Natzke

"In this case I decided to do a little postscript mining. A process of playing the swf and exporting the vector data via “print to postscript”. From there I’m able to open that file in in illustrator to do any other finessing of the

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Interactiondesign: Performative Ecologies by Ruairi Glynn

"'Performative Ecologies' examines the potential of responsive environments to engage in gestural and performative forms of non-verbal communication and conversation. This explorative project based over a series of iterative installations considers how

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Interaktiv Fernsehen

Der User als Ermittler: Anlässlich des Rosa Roth-Specials "Der Tag wird kommen" hat gosub communications in Zusammenarbeit mit den ZDF ein Online-Format geschaffen, dass die Passivität des Zuschauers aufbricht. Durch die Integration von

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Big Werber is watching you

Plakate, die spüren ob sie von Passanten angesehen werden oder nicht und entsprechend reagieren – das klingt nach Science Fiction, könnte aber – laut Spiegel Online – bald Realität sein. Eine spezielle im Schaufenster

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Zukunftsszenario 2017

Der forward2business-ThinkTank hat letzte Woche das „Zukunftsszenario 2017“ für die Medien-Marketing-Technologie-Branche entworfen. Es sagt für die kommenden 5 Jahre eine tiefgreifende Umwälzung der Fernseh- und

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animago AWARD 2007

In zwei Wochen, und zwar am 30. Juni 2007, läuft der Einsendeschluß beim animago AWARD 2007 aus. Im elften Jahr seines Bestehens erlebt der animago AWARD eine spannende Neuausrichtung. Der Wettbewerb rund um das Thema Digital Content Creation

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Wellcome Collection

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Human Joystick

SS+K hat zusammen mit dem Brand Experience Lab ein nettes Game entwickelt, um den Kinozuschauern das Warten auf Kinofilme oder die Qual der lokalen Werbespots zumindest ein bißchen zu erleichten. Ob sich in Deutschland jedoch auch eine solch

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Innovationsforum Interaktionsdesign Potsdam

  Innovationsforum Interaktionsdesign Potsdam, 30. + 31. März 2007 Link zum Innovationsforum Link zu den Beitraegen zum Thema auf we-make-money-not-art.com Als Ergaenzung zur Berichterstattung ueber das Innovationsforum

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Mitmach-Modedesign

Im Hamburger Kultwerk West (Große Bergstraße 162) findet am 26. April die Veranstaltung „Street-Feet-Fashion – Alltagsspuren kreuzen Avantgarde“ mit Bitten Stetter (Hamburg) und Ilona Kötter (Stokhholm) statt. Sie

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.