Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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1. Internationales Eyes & Ears Trailerfestival

Das Beste an internationalen Vorspännen, Promotion-Spots, Promotion-Kampagnen, Online-Promotion, Interactive Promotion und Crossmedia-Kampagnen gibt es zu sehen beim 1. Internationalen Eyes & Ears Trailerfestival, das am Donnerstag, den 23.

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F5 Sneak Peak

Auch wer es nächste Woche nicht nach New York zur F5 Konferenz schafft, kann sich wenigstens online die Redner ansehen, darunter Media Molecule, Macher des LittleBigPlanet Games, Redakteur Jonah Lehrer vom Seed Magazin, Digital Domain

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fmx/09 – das Programm

Vom stereoskopischen Film bis zum Watchmen Special mit Production Designer Alex McDowell, die fmx/09, die "14. Internationalen Konferenz für Animation, Effekte, Games und digitale Medien" vom 5. bis 8. Mai in Stuttgart bietet mal wieder ein

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Physical Computing: WiiSpray

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Interaction Design – envis precisely

Über den interaktiven Chemieraum von Thomas Gläser und Jens Franke hat PAGE ja bereits berichtet. Nun hat Thomas zusammen mit Philipp E Sackl die Agentur envis precisely gegründet und auch einen guten Artikel über das Interaction

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celeste.prize 09: Deadline 30. Juni

Beitrag "Hello World" von defetto: Der celeste.prize 09 ist ein internationaler Preis für zeitgenössische Kunst. Bis zum 30. Juni 2009 können Beiträge aus den Bereichen Fotografie und Digitale Grafik, Video und Animation, Live

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1. Internationales Eyes & Ears Trailerfestival

Eyes & Ears of Europe, die europäische Vereinigung für Design, Promotion und Marketing der audiovisuellen Medien, zeichnet zum ersten Mal herausragende audiovisuelle Medienproduktionen aus. Die Best-of-Show mit internationalen

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Adidas Urban Art Guide

Adidas (Originals) hat gestern unter http://urbanartguide.com/ einen mobilen Berliner StreetArt-Guide für das iPhone veröffentlicht. Man hat die Möglichkeit sich Routen anzeigen zu lassen auf der man das ein oder andere schöne

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iPoint 3D: Die Finger-Fernbedienung ganz ohne Anfassen

Das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik hat schon wieder ein neues Sci-Fi Gadget in petto. Auf der kommenden CeBit wird ihr "iPoint 3D" vorgestellt, ein 3D-Display, das nur über Gesten gesteuert wird: Vor einem Flatscreen wird eine

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Transmediale 2009

Wuselnde Käfer waren eine der auflockernden Attraktionen auf der Transmediale: Deep North, dem jährlichen Medienfestival aus Berlin. Im Haus der Kulturen tummelten sich vom 26. Januar bis 1. Februar zahlreiche Besucher in den Konferenzen,

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Ace of Mace

»Ace of Mace« ist ein wirklich gelungenes Online-Game, das von Studenten der FH Salzburg für den Kunden »Wiberg« im Rahmen einer Semesterarbeit entwickelt wurde. Für die Idee, Konzept und Realisierung zeichnen sich

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Interactive Oracles

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DoodleBuzz by Brendan Dawes

Ausstellung Jaybo aka Monk

Heye lässt den Bär tanzen

Heye Digital Lab lässt zusammen mit Pro7 zur Zeit in Hamburg am Gänsemarkt den Bär tanzen. Sendet man eine SMS mit dem Wort »Tanz« und den eigenen »Vornamen« an die Kurznummer 86000, so fängt der Bär an

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Interactive Video Object Manipulation

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Europrix 2009: Die Gewinner

Am letzten Wochenende fand im österreichischen Graz der Europrix-Multimedia-Award statt. Aus ganz Europa wurden dabei 21 Projektteams aus 346 Einreichungen auserwählt um sich drei Tage bei Vorträgen, Partys und Projektpräsentationen

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Augmented-Reality-Anzeige

Wenn Ihnen demnächst solch eine Anzeige über den Weg läuft, sollten Sie was ausprobieren. Hält man sie unter www.mini.de/webcam vor seine Webcam, erscheint auf dem Monitor das neue MINI Cabrio als virtuelles Modell, das man

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.