Interaction Design

Interaction Design, IxD, Intertaktionsdesign oder auch User Experience Design (UX Design) beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Designer legen die Nutzerführung fest, geben dem User von elektronischen Geräten die Möglichkeit, durch Klicken, Tippen, Wischen oder mittels Gesten- und Gedankensteuerung eine Interaktion auszulösen, die sie zu einem gewünschten Interaktionsziel bringt.

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D&AD Sieger

Die Sieger eines der renommiertesten intenationalen Kreativwettbewerbs stehen fest: http://awards.dandad.org/2009/ Wer rechts den schwarzen oder den gelben Stift anwählt, kann die vier mit Black Pencils und die 54 mit Yellow Pencils

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Manuel Lima | Visual Complexity im Gespräch mit digup

Manuel Lima is an interaction designer, information architect and design researcher. He currently works as a Senior User Experience Designer at Nokia's NextGen Software & Services in London. Manuel is also a frequent speaker in conferences and

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Jahrbuch der Werbung online

So haben wir das gerne: Das "Jahrbuch der Werbung" präsentiert sich fortan in einer kostenlosen Online-Version mit zahlreichen interaktiven Features. Vom Prinzip her sicher der richtige Weg für Wettbewerbs-Dokumentationen.

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iPhone-Art

Die österreichische Software-Künstlerin Lia hat eine iPhone-App namens PhiLia01 entwickelt. ---> application page: http://www.iphoneart.org/philia01---> flickr:http://www.flickr.com/photos/lia_lia/sets/72157617722710814/--->

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Golfspielen für guten Zweck

Aus der Pressemitteilung: "Für das erste weltweite Social Media Projekt des Versicherungskonzerns Zurich Financial Services Group (Zurich) hat OgilvyOne Frankfurt eine interaktive Golfstaffel entwickelt und umgesetzt. Unter

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Nächste Woche: Remix09 – online meets classic

Zwei Tage gibt es übernächsten Freitag und Samstag, den 12. und 13. Juni, in Hamburg ein Aufeinandertreffen von Interessierten aus den Bereichen Online wie Print, Werbung wie Journalismus oder Social Media und Mobile. Auf der offenen, als

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Deutscher Multimedia Kongress 2009

 Noch gut eine Woche, dann eröffnet der Deutsche MultimediaKongress 2009 in Berlin seine Pforten: »Das Hauptprogramm zum DMMK Digitale Wirtschaft am 8./9. Juni 2009 ist erschienen. Hochkarätige Keynote-Speaker eröffnen den

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Arduino Workshop in Berlin

 In knapp drei Wochen findet in Berlin der wohl erste Arduino-Workshop statt: »Arduino boards are small physical computing platforms, consisting of a simple I/O board and an integrated development environment. Arduino's can be used to

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GamesDay an der FH Salzburg

Im Herbst 2009 startet der Studiengang MultiMediaTechnology das Vertiefungsfach »Game & Augmented Reality«. Dort werden die Studenten speziell im Bereich Computerspieleentwicklung ausgebildet. Zum Auftakt findet am Freitag, 29. Mai der

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Game Design : Kryzer Prologue

Marc-Andre Weibezahn studiert an der HAWK Hildesheim, wo er seinen Schwerpunkt auf das Interaction Design legt. Im Rahmen seines Praxisprojektes entwickelte er das iPhone Spiel KRYZER PROLOGUE.Link:

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Living Games Festival

Eine Veranstaltung zur Game-Kultur und Independent Games nach dem Vorbild klassischer Film- und Literaturfestivals wie die Bienale oder das Bachmann-Festival in Klagenfurt - das klingt spannend. Wenn die Konferenz hält, was die Veranstalter

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Interaktives Musikvideo: Cold War Kids

 
Auf http://www.mtvmusic.com/artist/coldwarkids.jhtml veröffentlichte MTV ihr erstes interaktives Musikvideo von der Band »Cold War Kids« mit dem Titel »I’ve Seen Enough«. Für MTV ist es wohl die erste Öffnung des Musikvideos aus dem linearen Korsett das Medium nur als Abspielmedium zu betrachten. mehr

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CERN-Besucherzentrum

Was in aller Welt treiben die Wissenschaftler eigentlich im Teilchenbescheuniger CERN? Um das begreiflich zu machen, soll ein Besucherzentrum entstehen, an dem gerade Atelier Brückner aus Stuttgart arbeitet. Die Designer erklären: "Die 600

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Microsoft Surface update

Interaction Design Forum 09 an der HAWK Hildesheim

Jona Piehl, Land Design Studio London

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Mobiler Nightlife-Führer

Die Hamburger mobileo AG hat für die Nightlife-Community nachtagenten.de eine Applikation für iPhone und iPod touch entwickelt, die über Ausgeh-Locations und Events in zwölf deutschen Städten informiert. Näheres unter

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Augmented Reality zum Ausprobieren

Die Münchner Softwareschmiede metaio, kürzlich erst für die tolle Augmented Reality-Kampagne von MINI (PAGE, Ausgabe 2.09) verantwortlich, bietet ab sofort ihre AR-Plattform Unifeye auch als kostenlose - wenn auch eingeschränkte -

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Virtuelle Weltreise

Ars Electronica, voestalpine und Linz09 starten am 17. Juni 2009 das Projekt „80+1 - Eine Weltreise“. Bis 5. September 2009 wird die Expedition an 20 Themen und an 20 Orten Station machen – via Satellitenverbindung und Glasfaserkabel

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Interaction Designer konzipieren die Struktur eines interaktiven Produkts oder Services und sorgen mit ihrem Konzept für ein ungetrübtes Nutzererlebnis. Ihre Arbeit bestimmt, ob der User durch zwei Klicks zu seinem gewünschten Ziel kommt oder ob er sich umständlich von einem Menüpunkt zum anderen hangeln muss. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Endprodukt stabil läuft, dass es nützlich ist, dass die Usability stimmt, dass es zudem schön aussieht und dem User ein tolles Erlebnis bereitet. Der Interaction Designer bestimmt auch, wann der Einsatz von Medien wie Video, Audio oder Fotos Sinn macht – er hat also das große Ganze im Blick und richtet sein gesamtes Konzept daran aus, dass User das Produkt gern nutzen.

Am einfachsten ist die Arbeit eines Interaction Designers an der Konzeption eines Check-out-Prozesses einer E-Commerce-Anwendung zu erklären. Während der Designer den Bezahlprozess konzipiert, muss er sich immer wieder fragen: Was erwartet der User davor, was danach? Welche Wahlmöglichkeiten braucht er wirklich, und was kann man weglassen? Die Überlegungen reichen bis zu der Entscheidung, welche Knöpfe man wo positioniert. Erst danach kommt der Interface Designer an die Reihe und entscheidet, welche Farbe, welchen Schattenschlag, welche Form er beispielsweise diesem Button oder jenem Hintergrund geben will.

Das muss ein Interaction Designer können

Als Interaction Designer muss man sich in den Nutzer hineinversetzen können. Stets gilt es, das Produkt oder den Service der Sicht des Users gestalten – der Interaktionsdesigner ist der Anwalt des Users. Dafür muss er nicht nur dreidimensional, sondern vor allem auch querdenken können, denn oft stellt sich im Zusammenhang mit der Usability oder Nützlichkeit eines Produkts auch die Frage nach neuen Interaktionsformen jenseits der gängigen Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen.

Interaction Designer sollten auch eine breite Allgemeinbildung haben und nicht nur kreativ, sondern vor allem analytisch und abstrakt denken können. Bei der Entwicklung der Informationsstruktur müssen sie strukturell vorgehen und wissen, wie viele Navigationsebenen die Anwendung am besten haben sollte. Und nicht zuletzt muss ein Interaction Designer erkennen, welches Problem der Kunde hat und welche Lösung er braucht. Auch zur Entwicklung von Personas gehört analytisches Denken. Man muss in demografischen Daten herumwühlen und diese dann zu fiktiven Charakteren zusammensetzen.

Handwerkszeug des Interaction Designers sind Papier und Stift, mit denen er die ersten Scribbles zeichnet. Auch Wireframing-Tools wie Axure, Balsamiq oder Wirefy gehören in seinen Werkzeugkasten. Mit ihnen erstellt der Interaktionsdesigner erste Klickdummys, an denen er das Konzept auf Machbarkeit überprüft und dem Team und dem Kunden einen erlebbaren Einblick unterbreitet.