Grafikdesign

Das klassische Berufsbild des Grafikdesigners umfasst zunächst die Gestaltung alles Gedruckten von Logos, Visitenkarten, Flyern, Stickern und Plakaten sowie Aufstellern und Verpackungen über CD-/DVD-Cover und -Booklets bis hin zu Katalogen, Zeitschriftenlayouts und Buchpublikationen. Ebenso Illustrationen, Typografie, Geschäftsausstattungen und Corporate Designs gehören je nach individuellem Schwerpunkt zum Leistungsportfolio. Es gibt Spezialisten und Generalisten, die Akteure – die Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist nicht geschützt – kommen aus allen Gesellschaftsschichten und gestalten für alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure.

Durch die Einführung des Desktop Publishing (DTP) erlebte der Beruf in den 1980er bis 1990er Jahren die erste tiefgreifende Veränderung. In den Redaktionen und Werbeagenturen wichen die Leuchttische Computern – mit dem technischen Wandel setzte nicht nur eine zunächst schmerzliche Rationalisierung in den Grafikabteilungen, Reproanstalten und Druckereien ein, sondern auch ein erfreulicher kreativer Schub für sämtliche Printpublikationen (Stichwort Demokratisierung durch DTP).

Der Natur nach arbeitete die Berufsgruppe stets eng mit der Druckindustrie zusammen – seit dem Zuwachs im Bereich der Neuen Medien in den 1990er Jahren kamen weitere berufliche Allianzen und Kooperationen hinzu. Letztere versetzten der Berufssparte einen neuen Schub; wer früher noch vor der Wahl stand, sich zwischen einem Studium des Grafik- respektive Kommunikationsdesigns oder der Illustration zu entscheiden, der steht heute vielleicht vor der Wahl zwischen Web- oder Game Design.

Holo: Generatives Magazindesign

Hot off the Press: Das neue Magazin HOLO kombiniert Elemente aus Buch- und Magazingestaltung mit generativen Elementen

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Indiemags: Der Wedding

Independent Magazine sind cooler, schicker und innovativer als die meisten Verlagspublikationen. Wir stellen vor: »Der Wedding – Magazin für Alltagskultur« von Axel Völcker.

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Postdigitales Grafikdesign

Welche Chancen eröffnen sich dem Grafikdesign im postdigitalen Zeitalter? Das clevere und toll gestaltete Buch »War postdigital besser?« gibt Antworten – und zeigt Beispiele.

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Agenturporträt: CABINA

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Stefan Mosebach, großartiger Hamburger Grafikdesigner, zeigt seine Arbeiten.

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Smartphone-Chic von Type Hype

B wie Brandenburger Tor oder C wie Checkpoint Charlie: Type Hype gestaltet Smartphone-Hüllen.

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Der Körper als Canvas: Für das finnische Schuhlabel Minna Parikka gestaltete die Illustratorin und Grafikdesignerin Janine Rewell eine starke und kunstvolle Kampagne.

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Studenten inszenieren Supersenioren

New Shades Of Grey: Mona Mijthab und Carolyn Kerchof, Design-Studentinnen an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), zeigen in ihrem Projekt »There’s Nothing Like Experience« das Potential von Senioren.

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Porträt: Henrik Franklin

PAGE gefällt ...: Grafikdesign von Henrik Franklin aus Göteburg, der Walfischen Slips anzieht, Bücher mit Büchern bedruckt und Plakate flackern lässt.

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Neues Design für den Joseph Binder Award

Jünger, frischer und im Stil des Namensgebers up-gedatet: Typejockeys gestalten Corporate Identity des Grafikdesign- und Illustrations Wettbewerb »Joseph Binder Award« neu.

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Agenturporträt: Whitevision

PAGE gefällt …: Whitevision, Corporate Design Agentur aus Karlsruhe, die Praxen in bunte Zahnburgen verwandelt, Naturheilkunde-Logos verwehen lässt und Kieferorthopädie himmelblau leuchten.

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LETRA/TONE: Festival für Grafik und Musik

Tolles Experiment: Im Berliner Radialsystem findet zum ersten Mal das LETRA/TONE Festival statt, das Musik und Grafikdesign zusammenbringt.

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