Film

Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbefilme für Kino und Fernsehen, TV-Reportagen, aber auch Produktfilme für den Point of Interest im Einzelhandel sowie Imagefilme und Industriefilme für Unternehmenspräsentationen und Messestände – nicht zu vergessen professionelle Musikclips: Sie alle gehören zur Domäne von auf Konzept, Manuskript, Storyboard, Dreh, Schnitt und Postproduktion spezialisierten Agenturen und Produktionsbüros mit ihren sehr unterschiedlichen Ausrichtungen in puncto Filmformat und Filmgenre. Im großen Rahmen operierende Filmproduktionsgesellschaften kümmern sich auch um die Filmverwertung der unter ihrer Hoheit entstandenen Streifen.

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Tech-Nick: Neue Saturn Kampagne

Nicht viel hübscher, aber wesentlich geschmackssicherer: Erste Serviceplan-Kampagne für Saturn.

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Eyes & Ears of Europe Award 2013: Die Gewinner

Mit dabei: Artes Ankündigung für die Hitchcock-Reihe in der Kategorie Beste typografische Gestaltung.

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Berlin: Digital Capital

Was sind Sofatutor, Lieferando, NokNok oder EyeEm? In einer neuen Video-Serie stellen sich Berliner Startups vor – und die Agentur fhain ideas lässt Passanten ihre Namen erklären.

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B3: Biennale des bewegten Bildes

Vom 30. Oktober bis 3. November findet in Frankfurt am Main erstmals die B3 Biennale statt. Das Thema lautet: »Expanded Narration. Das neue Erzählen«.

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Kunst im Fernsehen

ikono.tv launcht Online-Stream zur Videokunst – mit Arbeiten von Bill Viola, Hans Schaubus und 200 anderen Künstlern.

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Agenturporträt: SUPERFLEX

PAGE gefällt ...: Superflex aus Kopenhagen, die McDonalds unter Wasser setzen, Ausländer bitten, sie nicht mit den Dänen alleine zu lassen - und einen preisgekrönten Anwohnerpark gestalteten.

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im Himmel der Texturen

Stefan Mosebach, wunderbar einfallsreicher Illustrator und Gestalter, zeigt »Texture Heaven«.

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Fumetto: Gewinner & Motion Comics

Fumetto on the road: Das internationale Comix-Festival zeigt Gewinnerarbeiten und feiert Motion Comics.

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Tyke 2014: Peta gegen den Zirkus

Mit einer schrecklichen, fesselnden Dokumentation setzt sich Peta in Zusammenarbeit mit der Agentur Grabarz & Partner gegen die Zirkusindustrie ein.

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Jetzt im Kino: Apple Stories

No more iSlaves: Rasmus Gerlach erforscht das System Apple – von Ruanda über China, Ägypten bis hin in den Deutschlands größten Store in Hamburg.

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Online-Doku von Werner Herzog

Für die Kampagne »It can wait« kreierte Regisseur Werner Herzog eine Dokumentation darüber, wie gefährlich es ist, beim Auto Fahren SMS zu schreiben.

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Himmlisch: Spielfilmanimationen von SFA

Zeichnungen als Schnittstelle zwischen Realität und Traum: Das Büro SFA hat an dem Spielfilm »Finn und der Weg zum Himmel« mitgearbeitet.

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The History Of Typography

1000 Jahre Typografie-Geschichte in fünf Minuten …

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Neue Animation für Louis Vuitton

Auf der US-amerikanischen Webseite von Louis Vuitton findet sich zurzeit der schöne Animationsfilm »From Paris to the United States«.

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Wenn man den falschen Font wählt …

Regisseur Rob Malpage zeigt in drei amüsanten Spots, welchen Einfluss die Schriftwahl in Briefen hat.

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Animierte Meisterdiebe

In der Mediathek der ARD zu sehen: Die spannende Dokumentation »Smash and Grab – The Story of the Pink Panthers«, in der die derzeit weltweit meistgesuchten Juwelendiebe ihre Identität hinter stylischen Animationen verbergen ...

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Weltgrößtes Wikingerschiff in Aktion

Wikinger sind in! Gefeiert werden sie nicht nur in der neuen TV-Serie »Vikings«, sondern auch im Dänischen Nationalmuseum.

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Braunkohle in 3D

Gemeinsam mit Greenpeace hat Kubikfoto eine umwerfend fotorealistische, interaktive Kampagne entwickelt.

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Apropos »Streifen«: Kann sich heute schon kaum jemand mehr an die Zeiten von Videorecordern und Videobändern erinnern, ist in den vergangenen Jahren auch in den Projektionsräumen der Kinos die letzte Lampe erloschen und das letzte Celluloid für immer in seiner Filmdose verschwunden – digitale Filmprojektoren haben Einzug gehalten, Filmvorführer spielen das Material heute vom Computer aus ein. Nirgends also dreht sich noch etwas, wenn es heute heißt »Film ab!«. Weder am Set noch in den Lichtspielhäusern. Grund dafür ist die enorme Entwicklung der Videokameratechnik von den ersten Kameras mit digitaler Bildaufzeichnung in den 1980ern bis hin zum iPhone auf Consumer-Ebene sowie im High-End-Bereich zur digitalen Kinokamera, die seit etwa 2007 im 35-Millimeter-Segment Einzug hielt – James Camerons »Avatar« 2010 war nur das erste Beispiel, in dem sich digitale 3D-Animation und analoges Szenenbild auf ganzer Spielfilmlänge ein Stelldichein gaben.

Noch gravierender, weil in gewisser Weise unübersichtlicher, entwickelten sich die Produktions- und Distributionsbedingungen in den »kleinen« Film- und Videoformaten – nicht zuletzt aufgrund der Verbreitung frei erhältlicher Videoschnittsoftware – denn in den vergangenen Jahren sind zu den zahlreichen proprietären Videoschnittprogrammen von Adobe Premiere über Avids Media Composer und Lightworks bis hin zu Apples Final Cut Pro etliche Freeware-Lösungen hinzugekommen, sodass man auch im Bereich Film von einer Demokratisierung der Werkzeuge sprechen kann. Neben einem rasant gewachsenen Low-Budget-Sektor wäre hier vor allem die stetig zunehmende Gruppe semi-professioneller Selbstvermarkter zu nennen, die ihre mit Videokamera und Stativ in »Eigenregie« produzierten Serienformate nicht selten sehr lukrativ in Videoportale wie YouTube hochladen und damit zum Teil immense Reichweiten erzielen – Chashflow via Google-AdSense-Konto inklusive. Die Möglichkeit, immer wieder umsonst interessante Inhalte auf YouTube zu finden und anzuschauen, sollte natürlich nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass für den User auch heute kein Bewegtbild-Content wirklich umsonst ist – YouTube-Eigner Google schaut uns zu und verwertet unsere medialen Konsumgewohnheiten.

Durch den Dschungel dieser Mechanismen führt eine Werbebranche, die entsprechend der werbemedialen Diversifizierung und Digitalisierung neues Know-how entwickeln musste. Klassische Werbung – auch die im Bereich Film und Video – geht heute ganz andere Distributionswege und vollzieht eigentlich immer den Brückenschlag in die digitale Vermarktung – Stichwort E-Commerce, Crossplatform, Multichannel-Marketing. Auch hier ist die kreative Arbeit geprägt von Design, Code, Business, den Kernthemen von PAGE.

Zudem handelt es sich bei Film und Video fast immer um Produkte, die mittels Verpackungsdesign vermarktet werden – heute natürlich nicht mehr nur per DVD- respektive Blue-Ray-Label und -Cover, sondern auch auf Websites, Microsites oder Landingpages. Und doch, ja, auch klassische Außenwerbung in Form des guten, alten großformatigen Plakats oder Poster für den Videoverleih um die Ecke kommt hier noch zu ihrem Recht.

Hier schließen wir den Kreis: Für Kommunikationsdesigner, Typografen und Fotografen war die Film- und Videobranche schon immer ein möglicher Markt und Erwerbszweig mit hohem Spezialisierungsniveau. Für Schriftgestalter und Illustratoren wären natürlich die Filmtrailer mit ihrem ungemein einfallsreichen, oft auch animierten Schriftdesign zu nennen – Abspann inklusive. Auf dem Set natürlich Schilder mit möglichst authentischer oder dem jeweiligen Set-Design des Films genügender Schriftgestaltung. Doch wird schnell klar, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt des Spektrums der Designaufgaben bei Film-, Video- und Fernsehproduktionen ist. Insbesondere die Nachrichtenformate der TV-Sender wären ohne ein professionelles Bewegtbilddesign nicht, was sie sind.

Eben eine happy ending story mit vielen hoch engagierten Beteiligten, die immer wieder neu geschrieben wird. Film ab!