Zerstörte Vielfalt im SPK Magazin

Das neue SPK-Magazin setzt sich mit der Zerstörung von Kunst und Kultur durch die Nationalsozialisten auseinander - inhaltlich und visuell.



Durchgestrichen, ausradiert und ausgelöscht. Fährt man durch Berlin, wird auf zahlreichen Plakatwänden, Großflächenplakaten und extra entwickelten Litfasssäulen an das Themenjahr »Zerstörte Vielfalt« erinnert, für das + Ruddigkeit die Kampagne entwickelt hat und dabei auf ein großes, prägnantes, durchstreichendes X setzt, das vor Augen führt, was ausgelöscht wurde.

Auf eindrückliche Weise widmet sich jetzt auch das neue Magazin der Stiftung Preussischer Kulturbesitz, kurz SPK Magazin, dem Themenjahr. »Zerstörte Vielfalt« ist der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe und schon auf dem Cover »löscht« die Agentur muehlhausmoers, die das preisgekrönte Magazin gestaltet, was im Nationalsozialismus als entartete Kunst galt, zerstört wurde, weggeschlossen – oder aus Profitgier ins Ausland verkauft.

Großartig sind auch die »zerschnittenen« und neu zusammengesetzten, collagierten Überschriften, die dynamisch, eindringlich und bedrohlich wirken, dazu ist den Artikeln eine »hochgerückte« Versalie vorangestellt und es gibt es neben der Abbildung von Kunst Ausschnitte von Originalmanuskripten. Die Seiten sind klar und mit viel Weißraum gestaltet, Wissensblöcke schwarz hervorgehoben und Zitate freigestellt.

Das SPK Magazin erscheint einmal jährlich im Sommer und in einer deutschen und englischen Ausgabe und kann hier kostenlos abonniert werden.




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