Wird Werbung endlich richtig authentisch?

Ist Schönheit anders, als wir bisher dachten …



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Äußerst beliebt: die Serie »Werbung vs. Realität« von YouTuberin Hannah Thalhammer alias Klein aber Hannah

Hannah Thalhammer ist eine hübsche junge Frau, Model­maße hat sie aber nicht vorzuweisen. Für sie kein Problem – die YouTuberin begeistert stattdessen die 177 000 Abonnen­ten ihres Channels »Klein aber Hannah« mit dem Format »Werbung vs. Realität«.

Dafür stellt sie Werbefotos von Fashionmarken wie H&M, ZARA oder Hollister nach, kauft die jeweiligen Klamotten und bewertet dann, wie tragbar sie für eine »normale« Frau sind. Die Gegenüberstellung von Werbeillusion und schnöder Wirklichkeit ist in den sozialen Medien überhaupt ein beliebtes Genre, das regelmäßig immer wieder Highlights her­vorbringt.

Setzt sich die in der Werbebranche ja bereits ewig beschworene Authentizität auf Druck der Konsumenten etwa doch noch durch? Tatsächlich kehren immer mehr Marken den Heile-Welt-Bildern schöner und dauerfröhlicher Menschen den Rücken.

Nehmen wir zum Beispiel das Label The North Face, das mit seinem Werbeclip »Question Madness« wieder das Aben­teu­er in die von biederen Stadtmenschen gezähmte Outdoor-Mode zurückholen will.

In dem vom kalifornischen Ex-Ska­te­boarder und Dokumentarfilmer Stacy Peralta pro­duzier­ten Film sind echte Kämpfer, Tränen der Verzweiflung, blutige Schrammen … Weiterlesen

 




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