Wie man Verpackungen in Kunst verwandelt

Berliner Kunstförderung auf besondere Art: Das Parfum-Label J.F. Schwarzlose lässt Künstler Duft und Verpackung kreieren.



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2012 haben der Designer Lutz Herrmann und die Parfümeurin Véronique Nyberg das Berliner Traditionsparfüm J.F. Schwarzlose, wieder aufgelegt, das sich einst sogar Pu Yi, der letzte Kaiser von China, hinter die Ohren getupft hatte.

Seither bringt J.F. Schwarzlose jedes Jahr eine Künstleredition heraus. Ließ Olaf Hajek sich bei seinem Verpackungsdesign von den Roaring Twenties in Berlin inspirieren und besann Bendix Bauer sich auf die filigrane Kunst des Scherenschnitts, gestaltete der Maler und Zeichner Florian DePaul jetzt nicht nur die Verpackung, sondern auch den Namen, Look und einen Duft selbst.

Altruist hat er ihn genannt, einen »Duft für Feministen, Cyborgs und Überlebende« – und beschreibt ihn als »Schwanengesang von Jacques Lacan, Miley Cyrus und dem Tinitus« und dass er sich um Verlangen, Lust und das Nichts dreht.

Für die Verpackung wählte Paul DeFlorian eine Papiertüte aus auf der ein Ausschnitt seines Bildes »My Mobile Is On Vibrate But He Never Calls Me Back« zu sehen ist. Der Flakon ist quadratisch und mit einer simplen Kappe in Schwarz gestaltet, der Karton selbst ist aus Büttenpapier und mit tiefer Heißfolienprägung versehen.

Die Art Edition ist auf 1.000 Stück limitiert.

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