Warum es sich immer lohnt, in Hochschulmagazine zu gucken

Natürlich weil sie toll sind! Wir stellen in PAGE 1.2016 ein paar herausragende Hefte vor. Hier haben wir noch weitere Einblicke in einer Galerie gesammelt.



komma - International Issue
komma – International Issue

Einmal ein Magazin von der ersten Idee über die Gestaltung bis hin zu Distribution und Marketing umsetzen – mit allen Tücken und Herausforderun­gen zwischendrin: Das ist wohl die beste Schule für einen angehenden Gestalter. Ganz abgesehen davon, dass ein eigenes Magazin jede Mappe berei­chert.

Gleichzeitig gibt es bei der Produktion von Hoch­schulmagazinen so viele Freiheiten wie selten im Beruf – es sei denn, man wird Indiemag-Macher. Studierende können sich hier in Text, Bild und Layout austoben und ohne Rücksicht auf Vorgesetzte experimentieren. Entsprechend spannend sind die Hefte für gestandene Editorial Designer. Hier gibt es viele Anreize und Inspirationen, die sich in etablierten Magazinen gut machen würden.

In PAGE 1.2016, die Sie hier bestellen können, stellen wir viele tolle Hefte vor. Eins hat leider nicht mehr rein gepasst, das holen wir deshalb hier nach:

Titel: komma Magazine – International Issue
Hochschule: Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung
Auflage: 2.500 Stück
Erscheinungsweise: Halbjährlich
Preis: ab 2016 etwa 10 Euro
Website: www.komma-mannheim.de

Das Magazin der Hochschule Mannheim erscheint seit 2007 zwei Mal im Jahr, immer mit einem Schwerpunktthema. Es zeigt ausgewählte Bachelor-, Master- und Semesterarbeiten von Studierenden der Fakultät für Gestaltung und kombiniert sie mit Interviews und Gastbeiträgen. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel »International Issue« und zeigt zudem Projekte von internationalen Gestaltern und Büros. Die Texte sind immer auf Englisch und Deutsch – und manchmal auch auf Hebräisch, Russisch oder Griechisch. Die Redaktion will aufzeigen, dass Design immer im Bezug zu der Kultur steht, in der es entwickelt wird, und wie internationale Vernetzung die Kreativität fördert.

»komma« entsteht komplett in Eigenregie von sieben bis acht Studenten, die sich für die Produktion die Semesterferien um die Ohren schlagen. Finanziert wurde das Magazin bislang komplett von der Hochschule, aufgrund von Budgetkürzungen des Landes wurde die Finanzierung nun allerdings um die Hälfte gekürzt. Daher versucht das Redaktionsteam derzeit, über Anzeigen und Spenden zusätzliche Mittel zu generieren. Ab der nächsten Ausgabe, die im Januar erscheinen soll, wird außerdem eine Aufwandsentschädigung von rund 10 Euro erhoben. Bisher war das Heft kostenlos.

Eindrücke von komma ebenso wie von den Beispielen aus unserem Artikel sehen Sie in unserer großen Bildergalerie:

Hier die Links zu allen Magazinen:

nicht jetzt! Mehr

AM-XX Horizont

THNK TNK Magazine

Boxhorn Magazin

LUKS Nr. 4

Aus – Das Magazin

e x Magazin

komma




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