Too Hot To Hide: Wunderbar andere Strumpfhosen, benannt nach Kreativen

Weil es Strumpfhosen an komisch verdrehten Beinen und Frauen ohne Oberkörper ziemlich albern findet, macht das Münchner Legwear-Label Too Hot To Hide alles wunderbar anders.



Imagekampagne

Lange schon fand Eva Maskow, die bei einem großen Legwear-Hersteller arbeitete, dass Strumpfhosen heute viel moderner und  bequemer sein müssten – und nahm das schließlich selbst in die Hand: Mit ihrem brandneuen Label Too Hot To Hide, das anders als herkömmliche Marken macht und das fängt schon bei den Strumpfhosen selbst an.

Statt herkömmlicher Größen, die zwar die Konfektionsgröße, aber nicht die Beinlänge berücksichtigen, führte sie ein einfaches Zweigrößen-System ein – für Frauen unter oder über 1,70 Meter – und setzt dazu auf innovative Qualität, auf One-Piece-Strumpfhosen ohne Teilungsnähte, die zwicken oder sich abzeichnen könnten. Gepunktet, gerippt, mit Schleifenmuster oder ganz schlicht, werden sie in Familienbetrieben in Oberitalien hergestellt.

So anders wie die Legwear selbst ist auch dessen Inszenierung, ihr Erscheinungsbild, Packaging – und Naming.

Sie heißen Opaque Jules, Cute Micha oder Lovely Daniela – viele von ihnen sind dabei nach den Kreativen benannt, die Too Hot To Hide als Fotografen, Grafikdesigner oder Model unterstützt haben. Luxurious Lucie zum Beispiel ist nach einem der Models benannt, Jules Villbrandt alias Herz und Blut machte das Imageshooting, Cute Micha ehrt den Art-Director, der die Bilder für die Verpackung setzte. Isabelle Birebent hingegen, die das Logo entwarf, wird in der Frühjahr/Sommer Kollektion ein Söckchen bekommen und auch Michael Herdlein, von dem die Fotos auf den Verpackungen stammen.

Auf der Rückseite jeder Verpackung wird kurz auf den Namensgeber eingegangen und alles ist allem ist es eine tolle und ungewöhnliche Art, sich zu bedanken.

Die Verpackung der Strumpfhosen selbst ist aus Naturpapier, zitiert einen Dokumentenumschlag und geht auch in Sachen Recycling eigene Wege: einfach viel zu hübsch, um entsorgt zu werden, kann man sie wiederverwenden, die Kärtchen des Labels entfernen, umstylen, sie aufstellen oder als Umschlag verwenden.

So stylisch-schlicht wie das Packaging ist das gesamte Erscheinungsbild, das mit einem prägnanten 2H2H-Schriftlogo auskommt, das angeschnitten und dynamisch ist und und in der Bildsprache klar macht, wie albern es die Präsentation von Strumpfhosen auf angestrengt verdrehten Beinen und oberkörperfreien Frauen findet. Es setzt statt dessen auf Streetstyle-Fotografie in natürlichem Licht, auf augenzwinkernden Humor und zeigt die Hidies, wie man sie trägt: mit Turnschuhen, Short und anderen coolen Klamotten – oder auch mal surreal unter den Teppich gekehrt.

 

 


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