Filmkunst & Sprossen

Kannibalen-Auberginen und Fliederkraut-Kohl: Der Prinzessinnengarten im Arsenal-Kino.



Bild Prinzessinnengaerten

Kannibalen-Auberginen und Fliederkraut-Kohl: Der weltweit gefeierte Prinzessinnengarten im Arsenal-Kino.

Die Filmkritiker der Berlinale sind sich jedes mal einig, dass das Kino Arsenal am Potsdamer Platz die Cineasten-Oase ist: ein durchweg anspruchsvolles Programm, verblüffende Raritäten – und ein ausgesuchtes Publikum. In diesem Jahr kam zu der Oase ein Biotop hinzu.

Der Berliner Prinzessinenngarten, der das Urban-Gardening 2009 mit der Bepflanzung eines Brachlandareals am Kreuzberger Moritzplatz nach Deutschland brachte, hat im Foyer des Kinos im Rahmen der Berlinale-Sektion »Forum Expanded« eine Aufzuchtstation aufgebaut.

Auf mobilen Beeten auf DIN-genormten Stapelbehältern und Europapaletten, spriessen zwischen den Filmbegeisterten zart Sorten wie die Auberginen »Cannibal Tomato« und »Lao Lavender«, der Weißkohl »Fliederkraut« oder Dicke Bohnen. Es ist die Anzucht für die nächste Saison in dem gefeierten Prinzessinnengarten, in dem in einer großartigen Kombination aus Gartenarbeitsstunden, Diskussionsrunden, Erntefesten, Symposien, Einmachworkshops, Fotoausstellungen und einem Mittagstisch, nicht nur das Gemüse, sondern ebenso das soziale Miteinander und der intellektuelle Input gedeiht.

Auf das Gartenfilmfest, das im Sommer stattfinden wird, gibt der Daumenkinofilm »grow« von Laleh Torabi einen Vorgeschmack, der in einem kleinen Felgenkino im Foyer des Arsenals zu sehen ist.

Aufzuchtstation im Kino Arsenal

Ganz wie im heimischen Garten: Gießkannen und der Geruch von Erde




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