So sollten Eigenmarken aussehen!

Die Produkte von Summerhill Market in Toronto werden dank tollem Labelling-System von Blok zum echten Hingucker.



Das kanadische Designstudio Blok gestaltete für den familienbetriebenen Delikatessen-Supermarkt Summerhill Market in Toronto nicht nur ein neues Logo, sondern auch ein Labelling-System für die eigenen Produkte.

Das ist sowohl modern als auch persönlich, systematisch als auch individuell. Das strenge Typo-Raster wird durch leichte Pastellfarben aufgefangen, ist übersichtlich und gut lesbar. Das Packaging vermittelt die Qualität, für die der Markt mit eigenem Koch und Küchenteam steht.

Zudem gestaltete Blok Visitenkarten, Sticker, Taschen und Karten in dem ästhetisch reduzierten Look. Die neue Corporate Identity passt bestens zum Slogan »Your other Kitchen« – am liebsten will man die Produkte aber in der eigenen Küche haben!

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4 Kommentare


  1. Nina Kirst

    Vielen Dank für Ihre Kommentare. In der Tat geht bei dieser Gestaltung die Unterscheidbarkeit der Produkte ein Stück weit verloren. Da viele der Packagings durchsichtig und damit der Inhalt sichtbar ist, fällt dies allerdings m.E. nicht so stark ins Gewicht.

    Ich wollte mit meiner Einschätzung keineswegs sagen, dass alle Eigenmarken genau so aussehen sollten, sondern vielmehr, dass mehr Mut und Liebe zum Detail vielen Eigenmarken gut tun würden.

    Bei dem Artikel handelt es sich – wie bei vielen unserer Beiträge – um eine persönliche wie fachliche Einschätzung. Als Ordnungsfreak gefällt mir die klare Struktur (oder auch »sozialistische Anmutung«) sehr gut. Andere Meinungen und konstruktive Kritik sind aber jederzeit willkommen!


  2. Marcus

    Zum Design wurde das Wesentliche gesagt. Bleibt noch die redaktionelle Qualität des Artikels, die mit Verlaub gesaht gegen Null geht. Von vorn bis hinten unbewiesene Behauptungen, die offentischtlich auf persönlichem Empfinden beruhen.

    Wenn alle Eigenmarken so aussehen würden, wären es zumindest optisch keine Eigenmarken.
    Und warum ein Packing für Kochzutaten, dass aus scheinbar lediglich 3 Farbtönen besteht, für qualitative Kochkünste steht, wird weder optisch deutlich noch textlich geklärt.

    Zudem ist solch Design spätestens seit der „Molekularküche“ von Ferran Adrià bekannt. Und das „elBulli“ hatte seine Hochzeiten so um die Jahrtausendwende, wenn ich nicht irre.


  3. Oliver

    Schön, auch sehr sauber, aber es funktioniert unterschiedlich gut. Ich denke man müsste etwas mehr auf das Produkt eingehen bei der Gestaltung. Während die Sackerln mit Mandeln usw. toll aussehen, wirkt der Tee wie ein Medikament, das macht keine Laune. Kaffee gut, Brotsack ok, die Dressingflaschen sind eher mau, machen keine Lust auf Salat, finde ich.


  4. Jürg

    Na ja, also das ist weder neu noch besonders ansprechend. Man erkennt auch nicht ein System hinter Farbgebung und Schriftwechsel (Produktname). Was bedeutet das Rasterquadrat unten rechts? Und schliesslich ist es für den Konsumenten nicht einfach, unter – sagen wir mal – mehreren hundert Produkten zu unterscheiden. Sollte einkaufen nicht auch Freude bereiten? Gerade der kreative Mensch, oder auch jener, der schon täglich mit systemrelevanten Bürostrukturen zu tun hat, möchte doch gerade beim Einkaufen angesprochen und verführt werden. Ich persönlich finde dieses Design total überbewertet und am Bedürfnis des Konsumenten vorbei designed. Das ist Design dem Design willen – Form folgt nicht Funkion sondern Designdiktatur. Das einzig spannende ist das ungewöhnliche sowie dieses sozialistisch anmutende Design.


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