So sehen Büroutensilien beim Sex aus

Öl, Lippenstift, Pinzette und jede Menge Bleistifte: Der Nachwuchs-Regisseur Matus the First klärt mit Utensilien aus der Schreibtischschublade über Toleranz beim Sex auf.



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»Be proud of who you are. Fuck the hate«: Das ist das Motto des Kurzfilms »Gay Sex Commercial« von Matus the First, das den Akt künstlerisch-abstrakt mit Utensilien darstellt, die man gewöhnlich nicht sonderlich sexy findet.

Hinter dem Spot steht keine Marke, es geht einfach um die schönste Sache der Welt – und die Toleranz ALLEN Vorlieben gegenüber.

»Gay Sex Commercial ist das Produkt purer Leidenschaft, weil wir daran glauben, dass die guten Dinge des Lebens beworben werden sollten.

Gemeinsam können wir ein Bewusstsein für die grundlegenden Menschenrechte schaffen, für eine Welt, in der Menschen frei von Bedrohungen leben und lieben können«, so der 27-jährige Regisseur und Drehbuchautor.

Umgesetzt hat er den Film gemeinsam mit seinem Kameramann Konstantin Minnich mit ihrer gemeinsamen Produktionsfirma Metropolitan Film Institute. Unterstützung gab es von der Deutschen Werbefilmakademie. Dort konnte sich Matus the First zwar nicht beim Förderpreis durchsetzen, überzeugte aber mit seiner Idee so sehr, dass der Verein die Umsetzung dennoch unterstützte.

»Erfolgreiche Kommunikation braucht Mut, neue Wege zu gehen«, so Tony Petersen, Vorstandsmitglied der Deutschen Werbefilmakademie. »Mit der Unterstützung dieses Spots hoffen wir auf Nachahmer, die kreative Ideen abseits des Mainstreams entwickeln und umsetzen.«

Eins steht fest: Nach dem Ansehen des Spots nimmt man einige Dinge auf seinem Schreibtisch anders wahr…




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