So schlägt moderne Typo eine Brücke zu historischen Objekten

Verschiedene Schriften setzen in dieser Kampagne das 16. Jahrhundert mal anders in Szene …



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© Preuss und Preuss für SKD

 

Dresdens neue Kunstkammer erhält eine Ausstellung und gleichzeitig auch eine Kampagne, die kuriose Exponate mit moderner Typo inszeniert.

Was haben eine reich verzierte Axt, eine Schatulle, die aussieht, als ob sie aus den Gemächern von Marie Antoinette entwendet wurde und schillernde Goldschmiedekunst gemeinsam?

Seit dem 19. März 2016 sind diese wertvollen Objekte in der dauerhaften Ausstellung »Weltsicht und Wissen um 1600« in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden zu sehen. Insgesamt sind es 560 Exponate. Die Berliner Kommunikationsagentur Preuss und Preuss entwickelte eine Kampagne, die nicht nur die ausgefallenen Stücke zelebriert, sondern auch mit Typo spielt.

Wie auf dem Plakat oben zu sehen, ranken sich die Buchstaben um die Gegenstände herum, verschwinden teilweise dahinter, tauchen dann wieder auf. Dass es um 1600 hübsch verzierte Objekte des Alltags gegeben hat, dürfte sich jeder vorstellen können. Die Idee, diese mit moderner Typografie in Szene zu setzen, ermöglicht bei dieser Kampagne einen gestalterischen Dialog zwischen Altem und Neuem.

Unter den ausgestellten Exponaten befinden sich unter anderem Gemälde, Musikinstrumente, Kunstkammerschränke oder Werkzeuge, die man derzeit auf einer Plakatserie rund um Dresden sehen kann.

Dabei hat jedes Motiv eine eigene Schrift  Hauptplakat: Romana (Regular), Ordnung: Futura (Book), Schönes: Bodoni 72 (Book), Scharfes: Glass Houses, Werkzeug: RT Pripyat, Copyschrift: Franklin Gothic (Book Compressed).

 

Video-Trailer, der in Dresden im Kino, im Fahrgast-TV von Bahnen und Bussen sowie auf YouTube, Instagram und Facebook eingesetzt wird:

 




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