So ein Spielzeitheft hat man noch nicht gesehen

In dem neuen Spielzeitheft für das Staatstheater Mainz lässt die Berliner Agentur Neue Gestaltung die Seiten in Bewegung geraten …



Das Staatstheater Mainz will zur kritischen Auseinandersetzung auch jenseits des Hauses anregen. Darin unterscheidet es sich nicht von den anderen angesehenen Theaterbühnen des Landes.

In dem Begleitheft für die Spielzeit 17/18 schon.

Bereits das Cover, gestaltet wie ein Plakat und mit weißer Schrift auf schwarzen Untergrund, wartet dazu mit dem ersten »Gedankensplitter« auf, wie die Berliner Agentur Neue Gestaltung sie nennt.

»Man darf nicht alles glauben, was man sieht«, heißt es da und auf folgenden Seiten unter anderem »Glauben + Zweifel = Gesundheit« oder »We are what we are And what we are is an illusion«. Das sind Zeilen, die man durchaus im Kopf herumschieben kann.

Damit das Heft trotz dieser Bonmots nicht zu einer Bleiwüste wird und darüber hinaus verschiedene Ausdrucksformen verbindet, lassen die Berliner Kreativen einige der Fotografien, die die Publikation durchziehen, in Bewegung geraten.

Dazu haben sie eine App entwickelt, die in der Lage ist, die Bilder zum Laufen zu bringen. Hält man die Anwendung vor eine der Seiten im Heft, ist sie fähig, das Seitenkonstrukt zu erfassen und selbständig Videos der Theaterstücke abzuspielen.

Trigger-Bilder nennt Pit Stenkhoff von Neue Gestaltung die Abbildungen, die in dem Spielzeitheft durch einen Player-Pfeil und die Länge der Trailer zu erkennen sind.

Die App Staatstheater Mainz Move kann man im App und bei Google Play kostenlos herunterladen.


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3 Kommentare


  1. Meret

    Ganz nett die Idee, aber so ein Feature mit bewegten Bildern haben die Mosaik-Comichefte meines Sohnes schon seit Langem!


  2. Micha von formteam

    Das ist ja mal eine gute Idee! Gefällt uns.


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