Selbstbefriedigung ist OK

Lesbisch sein auch und seine Periode haben sowieso. Das kommuniziert die Kampagne, die die Stockholmer Agentur Snask für die Modemarke Monki entwarf.



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Kiran Gandhi lief den London Marathon nicht nur obwohl sie ihre Periode hatte, sie verzichtete auch auf ein Tampon, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein Großteil der Gesellschaft die weibliche Menstruation als eklig stigmatisiert.

Was der ein oder andere unappetitlich finden mag, nutzt Snask als ein Motiv der Kampagne, die die kreativen Schweden zum zehnten Geburtstag der zu H&M gehörenden Modemarke Monki entwickelten. Das #Monikfesto beinhaltet insgesamt zehn Statements von zehn starken Frauen, zum Beispiel der »Vogue« Sex-Kolumnistin Karley Sciortiono, der russischen Managerin Rita Popova oder des weiblichen Film-Kollektivs Sorta Kinda Maybe Yeah. Weitere Themen der Statements sind etwa Cybermopbbing, Sisterhood oder Multikulti.

Wie fast immer gestaltete Snask das gesamte Set-Design sowie die Typo auf den Bannern in Handarbeit. Auch die Filmproduktion lag in den Händen der Stockholmer, die Fotos stammen von der schwedischen Gender-Aktivistin Arvida Byström. Die Kampagne soll in Europa und Asien, in insgesamt 13 Ländern laufen.

Monki folgt mit dem #Monkifesto der Mutter H&M, die in ihrem neuen Spot zur Herbstkollektion 2016 ein anderes Frauenbild als das magersüchtiger Models zeigt. Im Vergleich dazu ist die Monki-Kampagne aber nicht nur mutiger, sondern vor allem auch deutlich peppiger. Und die passende Mode-Kollektion dazu gibt es natürlich auch.

 




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