Riesige Kampagne zu »100 Jahre Bauhaus«

Die Berliner Agentur Stan Hema gestaltet die große, internationale Kampagne zum 100. Jubiläum des Bauhauses. 2019 wird das gefeiert – und erste Elemente, die sich auch durch die sozialen Netzwerke ziehen, wurden jetzt gelauncht.



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100 Jahre Bauhaus heißt es 2019 – und die Zahl 100 stellt die Berliner Agentur für Markenentwicklung Stan Hema, die den Pitch im Frühjahr letzten Jahres gewann, in den Mittelpunkt.

Entwickelt hat Stan Hema die umfassende Kampagne in enger Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Verbund 2019, einer Arbeitsgemeinschaft gleich mehrer Bundesländer und entstanden ist eine kunterbunte, flexible und abwechslungsreiche Markenkommunikation.

Die Zahl 100 prägt den gesamten Auftritt, wird in leuchtenden Farben inszeniert, gemorpht, ist stilisierte goldene Skulptur, gefräst oder aus Marmor geformt – und wird auch als »Fenster«, das sich zum Bauhaus öffnet, genutzt.

Unter dem Titel Die Welt sieht Bauhaus werden dafür unter anderem Interessierte aufgefordert, ihren eigenen Blick auf das Bauhaus festzuhalten und ihn in der Form der 100 zu präsentieren. Das ist ab Juni 2016 mit Hilfe einer Foto-App möglich, in die eine digitale Schablone integriert ist.

Der Hashtag #bauhaus100 hingegen dient der Kommunikation in den sozialen Medien, die für Stan Hema als digitale Weiterentwicklung insofern in der Tradition des Bauhauses steht, da dort immer für die unhierarchische Mitwirkung aller plädiert wurde.

Zentral ist zudem die Website bauhaus100.de, die Hintergrundinformationen zur Bauhaus-Lehre und Biografien der Lehrer und Schüler bereitstellt, in einem interaktiven Kalender durch die zahlreichen Jubiläums-Veranstaltungen führt und auf vielfache Weise den Anspruch des Bauhauses unterstreicht »die Welt neu denken« und zwar im Alltag und jenseits der Museen.

Die Maßnahmen der Kampagne zielen immer auch darauf ab, auf die ungebrochene Aktualität des Bauhauses zu verweisen und darauf, welche Präsens es bis heute hat.

Jeder moderne Mensch wird täglich in seiner Umwelt mit Prozessen, Dingen, Systemen konfrontiert, die ohne das radikal neue Denken des Bauhauses nicht möglich geworden wären. Diese ganzheitliche Aktualität des Bauhauses wollen wir partizipativ erlebbar machen,

sagt Stephanie Kurz von Stan Hema.

Mehr zum Thema Bauhaus gibt es auch in der PAGE 4.2016. Dort ist zu lesen wie die Agentur Herburg Weiland die Kommunikation der Bauhaus-Schau »Große Pläne« entwickelte.

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