Webdesign heute – standardisiert oder individuell?

Fast jeder kann heute mittels Design-Templates und Instant-Site-Buildern eine eigene responsive Website erstellen. Was bedeutet das für die Webdesign-Profis?



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Wundern Sie sich noch über die Wortkombination »Mobile First«? In den vergangenen Jahren hat es den Blick auf modernes Webdesign jenseits von Grid-basierter Gestaltung irgendwie in Vergessenheit geraten lassen. Digitale Gestaltungsraster erlebten ihre große Stunde.

Fast schien es, als sei der Wunsch nach individuellem Screendesign und ungewöhnlicher User Experience erloschen – nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Designern. Erst mal war anderes wichtig, etwa iPhone- und iPad-Screengrößen verinnerlichen und die konsistente Auslieferung von Website-Inhalten garantieren. Es gab Multi-Device-Ansprüche zu bedienen, und so war es nur eine glückliche Fügung, dass die neuen modularen Gestaltungsansätze fast wie nebenbei auch einen neuen digitalen Look prägten. Die um sich greifende »Grid-o-Manie« wirkte visuell frisch und unverbraucht: Auf Quadrate und Rechtecke zu gucken, zu klicken und zu tappen und zuzuschauen, wie sich ihre Anordnung abhängig von Bildschirm- und Browsergrößen veränderte, war einfach neu, verblüffend und irre praktisch.

Doch inzwischen mehren sich die kritischen Töne – nicht nur aus den Reihen der Freelancer, sondern auch aus den Agenturen. Es ist Zeit für Zustandsbestimmungen und Kurskorrekturen. Für das PAGE eDossier »Webdesign heute – standardisiert oder individuell?« haben wir Positionen zum Thema eingefangen und zeigen interessante Ansätze.

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Kriegen klassische Webdesigner bald Probleme?

Responsiveness ist heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Der visuelle USP von Blocky Websites hat sich verflüchtigt. Längst bieten responsive Design-Templates und Website-Baukästen digitale Meterware zum Clustern von Bild- und Informationseinheiten – Grids Everywhere. Das ist praktisch, weil für jeden etwas dabei ist. Und tatsächlich kann jeder sich selbst eine eigene responsive Website in WordPress oder anderswo erstellen.

So wächst das Unbehagen der Webdesigner an der »Rasterkultur«. Müssen sich Webdesigner neu erfinden? Sind klassische Websites angesichts der Fülle an Social-Media-Portalen und der gebotenen medialen Verlängerung hinein in die Vielfalt des modernen Geräteparks an ihr Ende gelangt? Müssen sich Webdesigner wirklich schon bald fragen: »Was gibt es noch zu tun?« Einige haben schon umfirmiert. Andere treten für einen neuen kreativen Enthusiasmus ein und stellen fest: Man muss nicht alles ins Internet stellen – hinterfragt doch erst mal eure Inhalte! Letzteres fordert zum Beispiel der Münchner SapientNitro-Kreativchef Christian Waitzinger, den wir zum Thema interviewten.

Instant-Tools und Design-Templates bergen Chancen – für Agenturen und für Freelancer

Kreative Berufe sind immer in Veränderung – auch im Webdesign. Für das PAGE eDossier »Webdesign heute – standardisiert oder individuell?« haben wir Freelancer und Kreativdirektoren in Agenturen um Meinungen und Positionen gebeten. Tatsächlich sind bereits Kurskorrekturen zu verzeichnen. Einige selbstständig agierende Webgestalter haben den Template-Markt rund um Website-Builder-Anbieter wie Jimdo, 1und1, Mittwald, ThemeForest oder The Grid für sich entdeckt und schaffen sich mit der Erstellung eigener Webdesign-Vorlagen ein passives Einkommen.

Außerdem stellen wir Instant-Tools für Agenturen vor, mit denen sich umfangreiche und individuelle Websites ohne Code erstellen lassen, und sagen, was sie leisten.

Und ja, es gibt sie noch, die individuellen, exklusiven Websites. Schauen Sie rein ins PAGE eDossier »Webdesign heute – standardisiert oder individuell?« und überzeugen Sie sich.

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