Porträt: Polina Joffe und ihre wunderbar klaren und typografischen Designs

PAGE gefällt …: Grafikdesign von Polina Joffe, einer Finnin in Berlin, die für die Tate Modern Kunst lebendig werden lässt, Poesie mit einer Lupe versieht und sich bei alledem von Jazz inspirieren lässt.



Polina Joffe

Name Polina Joffe

Location Berlin

Web www.polinajoffe.com

Start Ich habe in London gearbeitet und seit ich im letzten Jahr nach Berlin gezogen bin, arbeite ich eigenständig. In London war ich Haus-Designerin an der Tate und gleichzeitig freiberuflich für eine Reihe von Organisationen aus dem Kunst-, Musik- und Literaturbereich tätig. Dass ich vor allem in diesen Bereichen arbeite, hat sich ganz natürlich aus meinem Interesse für Kunstgeschichte und für zeitgenössische typografische Medien ergeben.

Stil Einem bestimmten Stil habe ich mich nie angeschlossen, denn ich finde, dass sich der jeweilige Stil aus dem individuellen Projekt ergibt und aus der Idee, die dahinter steht. Natürlich zeigen sich immer auch mein Hintergrund und meine persönlichen Stärken und deswegen ist das Ergebnis häufig sehr minimal, klar und typografisch.

Lieblingsmotive Ich mag es, in den Bereichen Literatur, Musik und Kunst zu arbeiten, aber natürlich interessieren mich auch kommerzielle Jobs. Für mich ist einer der interessantesten Aspekte im Designprozess, eine elegante Lösung für ein Problem zu finden und die beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Bereich oder ein bestimmtes Motiv.


Technik Normalerweise beginne ich ein Projekt, indem ich mit dem Kunden das Briefing ganz genau durchgehe, um herauszufinden, was er wirklich genau haben möchte. Bei diesen Gesprächen mache ich mit Notizen und hebe die Worte, die am meisten wiederholt wurden, hervor und anderes, was mir besonders aufgefallen ist. Dann beginne ich diese Dinge in eine visuelle Sprache zu übersetzen.


Inspiration Ich mag es, auf dem Laufenden zu sein, was in der Grafikdesign-Welt los ist und so lese ich täglich Blogs und Artikel. Zudem schaue ich mir viele Ausstellungen an und mag, es den Diskussionen darüber zu folgen. Gleichzeitig finde ich aber auch, dass Dinge, die gar nicht visuell sind, häufig tolle Impulse geben und deshalb lese ich viel, ob über Design oder anderes und höre sehr viel Musik. Zuletzt habe ich die Gespräche zwischen Umberto Eco and JC. Carriere gelesen and begonnen, mich für Science Fiction zu begeistern. Ich gehe zu vielen Jazz – und Impro-Konzerten und bemerke immer wieder, dass mir gerade in dem Moment, in dem ich anfange mich zu entspannen und die Gedanken wandern lasse, Lösungen für Design-Probleme einfallen.

Kunden Zu den Menschen und Unternehmen mit denen ich die Freude habe, zusammenzuarbeiten, gehören die Tate Modern, Tate Britain, Vfiles (verbunden mit dem Modelabel Feng Chen Wang), Tate Publishing, Stenberg Press, Universe Publishing, London College of Communication, Museum of Everything, Helsinki University Hospital, die psychiartrische Gesellschaft Japan und viele andere. Gerade arbeite ich an dem re-branding eines Plattenlabels und hoffe, bald mehr davon berichten zu können.

Agent keinen

Porträtfotografie: Robert Hamacher

Name Polina Joffe

Location Berlin

Web www.polinajoffe.com

Start I started my own practice in Berlin last year having previously worked in London. Back there I spent time working as an in house designer at the Tate and freelanced for a number of other art, music and literature organisations. The transition into these fields came quite naturally from my previous interest in art history and studies in Contemporary Typographic Media.


Style A stylistic approach is something I have never put emphasis on as I feel that style is something dictated by each individual design project and the idea behind it. Saying this, of course my background and strength in certain aspects comes through in the final outcome and often the design ends up being quite minimal, clean and typography led.


Favourite Motives I love working in the fields of literature, music and the arts but am also interested in working on the more commercial jobs. I find one of the most interesting parts of the design process to be finding an elegant solution to  a problem and that is not limited to a specific field.


Method or Technique A usual starting point for me is pinning down the brief with the client and figuring out what it is they are truly after. I take notes during the initial conversations and draw out the words that are repeated most or otherwise stand out for me. Then I start the process of translating these elements into a visual language.


Inspiration I like being aware of what is happening in the world of graphic design and art, so I follow blogs and browse topical articles on a daily basis. I tend to see a lot of art exhibitions and like engaging in the rhetoric that surrounds both fields. I often also find that things seemingly separate from the visual can be great triggers, so I read a lot whether it relates to design or not and listen to a lot of music. Recently I’ve been reading conversations between U. Eco and JC. Carriere and have become enthralled with science fiction. I see a lot of jazz and improv concerts and I’ve noticed often coming up with solutions to design problems the moment I relax and let my mind wonder.



Customers People and companies that I have had the pleasure of working with inlcude the Tate Modern, Tate Britain, Vfiles associated fashion label Feng Chen Wang, Tate Publishing, Stenberg Press, Universe Publishing, London College of Communication, Museum of Everything, Helsinki University Hospital, the psychiatric association of Japan and many others. Currently I am working on the rebrand of a record label which I am hoping to share more information on soon.


Agent N/A




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