Porträt: Bureau Progressiv #page303030

PAGE wird 30 und feiert mit 30 Jungdesignern unter 30 – die Stuttgarter Designer von Bureau Progressiv gratulieren …



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Bureau Progressiv
Benjamin Kivikoski & Philipp Staege
Kommunikationsdesigner
Jahrgang 1986
Stuttgart
http://bureau-progressiv.com


Das erste Mal sitzen sich der Berliner Benjamin Kivikoski und Philipp Staege aus Schwäbisch Hall in der Klasse von Niklaus Troxler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gegenüber. Die Kommunikationsdesigner machen erste gemeinsame Projekte und merken, sie ticken gleich und ergänzen sich verdammt gut – wie gut, zeigt sich im Diplom.

In der Abschlussarbeit setzt sich jeder von ihnen mit Innovationen im Druckbereich auseinander. Staege unternimmt eine Momentaufnahme der Selfpublishing-Szene in Kunst und Design. Kivikoski erarbeitet eine Siebdruckanlage für den Hausgebrauch, den Serigraf 2000. Danach starten sie zusammen mit Workshops durch, was 2014 in der Gründung von Bureau Progressiv mündet. Wie sie zu ihrem Namen kamen? »Der Begriff ›progressiv‹ ist etwas retro, ein rückwärtsgewandter Ausdruck für ›Fortschritt‹. Dieser Widerspruch macht den Namen interessant, er passt zu uns«, erklärt Kivikoski.

»Es ist bereichernd, wenn Benjamin mit typografischem Blick auf Illustrationen schaut und ich mit dem Blick eines Illustrators den Umgang mit Schrift angehe« Philipp

Mittlerweile haben sie sich als Experten für experimentelle Druckverfahren etabliert. Ihr Plakat- und Editorial Design ist von Kunden aus dem Wissenschafts- und Kunstbereich gefragt und wird, etwa vom TDC Tokyo, gefeaturt.

Ihr Erfolg liegt in ihrer Vielseitigkeit. Sie zerren an Buchstaben, lassen Farben schwimmen. Sie verstehen sich auf knallig-lautes Design (Silberfabrik München) ebenso wie auf Stilvoll-Leises (Maßatelier Andreas Hildebrand). Dabei geben sie immer 100 Prozent, sind detailverliebt, materialbesessen und vor allem eines: Freunde.

»Wir ergänzen uns, wir widersprechen uns, wir haben Lust auf die Sache, und wir können am Ende des Tages auch mal ein Bier trinken, ohne über Grafikdesign sprechen zu müssen«, sagt Philipp Staege.

 

 


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#PAGE 30/30/30: Gemeinsam mit großen Gestalterpersönlichkeiten haben wir uns mit Boris Brumnjak auf die Suche nach 30 spannenden Talenten unter 30 gemacht und sie eingeladen, mit uns den Dreißigsten zu feiern. Dieses »PAGE 30/30/30«-Artwork und 29 weitere Gratulationsbeiträge gibt’s in dem von Gallery Print raffiniert per Kaltfolienprägung veredelten Booklet, welches unserer Jubiläumsausgabe PAGE 11.2016 beiliegt. Am besten bestellen Sie sich gleich die Print-Ausgabe (nur solange Vorrat reicht!) und machen mit bei unserem großen Jubiläums-Gewinnspiel (Teilnahmeschluss ist der 31. Oktober 2016).

 




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