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Politik statt Seife und Zahncreme: Heiß diskutierter Spot von Procter & Gamble

Der Großkonzern Procter & Gamble ist für seine Körper- und Haushaltspflege-Produkte bekannt und nicht dafür, sich politisch zu äußern. Jetzt aber sorgt sein Spot »The Talk«, der sich mit Rassismus beschäftigt, für Diskussionen.

In den USA ist es schon lange ein Thema, dass The Talk in der afroamerikanischen Bevölkerung nicht mehr bedeutet, seine Kinder sexuell aufzuklären, sondern sie vielmehr zu instruieren, wie sie sich zu verhalten haben, wenn ein Polizist sie anhält und sie vielleicht um ihr Leben fürchten müssen.

Der Großkonzern Procter & Gamble, Markenriese für Körper- und Haushaltspflege-Produkte von Ariel, Head & Shoulders zu Wick, bezieht jetzt Stellung zum anhaltenden Rassismus in den USA und erzählt in dem viel diskutierten Spot, wie diese Diskriminierung sich durch die Jahrzehnte zieht – von Schimpfwörtern für Afroamerikaner über ungleiche Chancenverteilung zu besagten Verhaltensregeln bei Verkehrskontrollen.

Procter & Gamble Produkte kommen in dem Spot, der zuerst online gelauncht wurde, nicht vor, dafür aber der Verweis auf die Plattform My Black is Beautiful, auf der es neben dem Spot Interviews zu Diversität und Inklusion gibt.

»Lets talk about the talk so we can end the need to have it«, propagiert der Konzern, wird für sein Engagement gefeiert, aber durchaus auch kritisiert – ihm selbst Rassismus vorgeworfen und rein kommerzielle Interessen.

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