Opels neuer Markenclaim: Die Zukunft gehört allen

Elektro statt Petrol, Software statt Hardware, vom Auto zur Mobilität – und dazu ein Hauch politischer Haltung? Opel startet mit neuem Claim in eine Zukunft, die allen gehören soll.



Acht Jahre lang hieß es bei Opel »Wir leben Autos«. Doch mit den rasenden Veränderungen in der Mobilbranche, die Opel als »von Petrol zu Elektro, von Hardware zu Software, von Auto zu Mobilität« beschreibt, hat der Automobilhersteller jetzt einen Paradigmenwechsel eingeläutet.

»Die Zukunft gehört allen« heißt der neue Markenclaim und ist verbunden mit dem Anspruch »Zukunftstechnologien zu demokratisieren, Innovationen für alle verfügbar zu machen«.

Der neue Claim wurde von Scholz & Friends Kreativchef Niels Alzen entwickelt, der betont, dass dieser »nicht Werbung, sondern Haltung« ist. »Die Zukunft gehört allen« könnte für ihn ein Banner sein, mit dem man eine Demonstration anführen kann »in einer Zeit, in der einige dafür sorgen wollen, dass die Zukunft nur noch wenigen gehört«.

Er ist für ihn vor allem aber auch das Versprechen, Oberklassen-Technologie allen zugänglich zu machen.

Jetzt wo Mercedes seinen Mobility-Service schon mit dem Claim »Besitz ist soo 90er« beworben hat, der stark an politische Bewegungen – und eine Fritz Kola Kampagne – erinnert, nimmt sich auch Opel dem großen gesellschaftlichen Ganzen an.

Auf das »Umparken im Kopf« folgt jetzt »eine Haltung, die größer ist als die Marke und auch über die Kategorie Automobil hinausgeht«, sagt Frank-Michael Schmidt, CEO der Scholz & Friends Group.

Darüber hinaus veröffentlichte der Autohersteller das Opel-Manifest, das von einem Ende von Unfällen, Lärm und Abgasen spricht, einer Mobilität, »mit der wir menschlicher unterwegs sind« und dem Anspruch, die Ersten zu sein, »die das Beste für alle zugänglich machen.«

Das ist so emotional wie anspruchsvoll – und die Zukunft wird zeigen, wie das tatsächlich umgesetzt wird.

Der ersten Kampagne, die unter dem neuen Markenclaim gelauncht wurde, sieht man die visionäre Kraft noch nicht an. Für den Insignia, dem Flagschiff der neuen Opel-Marken-Ära, wie Scholz & Friends sagt, ist erneut Jürgen Klopp unterwegs. Diesmal im Hoodie und auf der Suche nach neuen Talenten, gibt er sich gegenüber den jungen Straßenfußballern »integrativ, menschlich, inspirierend« und steht für Scholz & Friends so für einen neuen Führungsstil.

Zugleich vermitteln in Social Media Kanälen Guiding-Tipps wie »Der Chef hat immer das letzte Wort. Es lautet Danke«, dass man vor allem als Teamplayer weiter kommt.

Ob das für eine leuchtende Zukunft reicht?

 

 

Insignia:

 


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