Jung, typografisch – und sehr inspirierend: Koreanisches Grafikdesign

Neben Design, Mode und Handwerk zeigt die Pariser Mega-Schau Korea Now! über 200 Plakate, Magazine und Bücher koreanischer Grafikdesigner und Agenturen. Hier ein Best-of …



AHN Sang-soo, Journée du hangul, Poster, 2004

Bei der Ausstellung Korea Now! Craft, Design, Fashion and Graphic Design in Korea zum französisch-koreanischem Jahr lässt das Musée des Arts Décoratifs in Paris nicht lumpen. Nahezu alle Räume machte es für die mehr als 700 Ausstellungstücke von über 150 Grafikdesignern, Künstlern, Modemachern, Produktdesignern und Handwerkskünstlern frei.

Neben einen Einblick in das weitgehend unbekannte koreanische Design, das von historischen Techniken zu technologischen Innovationen, von Lackarbeiten, koreanischem Hanji-Papier, Modedesign und Metallarbeiten und eben einem umfassenden Blick in die koreanische Grafikdesignszene.

Allen voran steht da Ahn Sang-soo, dem »Godfather of Korean Grafikdesign«, der das Grafikdesign, dass in Korea keine eigene nationale Tradition hatte, wie kein anderer prägt. Beeinflusst von Dada und Typografie, drehte sich sein großartiges Werk sich schon früh um das koreanische Alphabet, das er auseinander stoben lässt, in Bilder verwandelt, in Bewegung versetzt und mit solch mitreißender Dynamik versieht, wie es kein anderer beherrscht.

Darüber hinaus werden Arbeiten von Park Kum-jun, dem Gründer der legendären Agentur 601 Bisang Studios gezeigt, 2012 red dot agency of the year, die immer wieder traditionelle Materialien mit ganz zeitgenössischer Gestaltung verbindet.

Für die ganz junge Generation stehen das Practice Studio, das Therewhere Studio und auch die Grafikdesigner Kim Bo-huy oder Park Yeoun-joo.

Wer nach Paris kommt: die Ausstellung läuft dort noch bis zum 3. Januar 2016.




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