Indian Summer: Heimatdesign von NEU

Melancholisch wie der Herbst - und auch so sonnig: NEU gestalten das Magazin Heimatdesign und erzählen wie.



Kaum zu glauben, dass Heimatdesign ein Gratismagazin ist. Hochwertig, mit ausgesuchten Themen, großen Bildstrecken und toller Gestaltung präsentiert es Design und Mode aus der Region.

Und auch das Magazin selbst ist ein Designobjekt, das regelmäßiger Wandlung unterzogen ist: alle zwei Ausgaben wird jemand anderes für das Editorial Design verpflichtet. Für die folgenden zwei Hefte sind das Daniel Bucholz und Jan Wagner-van der Straten vom Dortmunder Studio NEU – Büro für Kommunikationsdesign (hier im PAGE Porträt), die um das Thema Herbst kreisen, es in die schönsten Farben tauchen und mit Details für visuelle Spannung sorgen.

Worauf habt ihr bei der Gestaltung von Heimatdesign euer Hauptaugenmerk gelegt?

NEU: Da es zum Konzept des Heimatdesign Magazins gehört, dass alle zwei Ausgaben die Art-Direktion wechselt und da dies nun unser Erstes der beiden Hefte war, war uns wichtig, dass dieses möglichst klar strukturiert ist. Es sollte nutzerfreundlich werden, das Blättern unterhaltsam gestalten und dem Leser nicht zu viel abverlangen. Der melancholisch-herbstlichen Titelgestaltung wollten wir einen farbenfrohen und lebendigen Innenteil gegenüberstellen.

Wie seid ihr mit den Farben umgegangen?

Wir haben versucht, jedem Artikel eine eigene Stimmung zu verleihen. Es ist ganz klar ein Herbst-Magazin geworden. Es gibt ja diese trüben regnerischen und diese wundervollen sonnigen Tage an welchen alle Farben des Herbstes voll zur Geltung kommen. Wir benutzen dafür immer Farben, die in den Bildern der jeweiligen Artikel vorkommen. Manchmal sind das nur kleine Farbnuancen, die wir dann vollflächig zum Einsatz kommen lassen. Manchmal ist eher dezent und dann wieder sehr opulent.

Was war ausschlaggebend für die grafischen Wellenelemente?

Der eher ruhigen und teilweise fast klassichen Struktur des Heftes wollten wir ein zeitgenössisches lebendiges Element entgegensetzen. Einen kleinen Unruhestifter sozusagen. Oft kommt er vor, wenn eine neue Informationsebene auftritt, z.B. bei Zitaten oder bei ergänzenden Informationen. Manchmal aber auch als Störer, um etwas Bewegung in das Layout zu bringen.

Sehr interessant sind die Überschriften mit ihrer verschiedenen Typo und Laufrichtung.

Bei unserer Recherche nach einer Schrift für das Heft sind wir irgendwann auf die Schweizer Schrift »Genath« gestoßen. Wir waren sofort davon begeistert, dass die Schrift sehr klassizistisch wirkt, aber sehr viele verspielte Details beinhaltet, die man erst nach und nach entdeckt. Selbst jetzt noch finden wir neue wundervolle Details, die diese Schrift gleichzeitig so ernsthaft und dennoch lebendig wirken lassen. Bei den Headlines im Magazin haben wir immer pro Wort einen zufälligen Buchstaben in kursiv gesetzt, um der Schrift noch einen eigenen kleinen Touch zu verleihen.

Für Leser, die nicht in der Region sind: Hier steht Heimatdesign zum kostenlosen Download bereit.




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