Gut gebrüllt: WWF und LAVA lassen in Berlin Tiger leuchten

Trostlos leer erscheint der Washington Platz am Berliner Hauptbahnhof. Normalerweise. Doch bis zum 30. August tollen die beiden größten Origami-Tiger der Welt dort – und das für eine gute Sache.



Die Tierschutzorganisation WWF und das Architektenbüro LAVA haben sie gestern dort enthüllt, um zum chinesischen Jahr des Tigers darauf aufmerksam zu machen, dass die majestätischen Tiere vom Aussterben bedroht sind. Rund 3.200 von ihnen gibt es nur noch in Asien. 

Über sieben Meter lang und zweieinhalb Meter hoch sind die Skulpturen und werden von pulsierenden LEDs zum Leuchten gebracht. Gefertigt sind sie aus Aluminium und dem Kunststoff Barrisol, der aus recycelten Materialien hergestellt wird und zu 100 Prozent wiederverwertbar ist.

Premiere feierten die Tiger in Sydney, weitere Stationen sind Kuala Lumpur und Singapur.

LAVA, die den Watercube Peking, das Mercedes Museum Stuttgart und Masdar City in Abu Dhabi entwarfen, wollen damit ihr persönliches Engagement zu Rettung verdeutlichen, der WWF auf die Aktion 2010 – Das Jahr des Tigers aufmerksam machen, die zum Ziel hat, den Bestand der Tiere bis zum nächsten Jahr des Tigers 2022 zu verdoppeln.  

Fotos: © David Biene




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