Girls of Paradise: Schockierender Escort-Service von McCann Erickson

Aufrütteln durch Abschreckung: Geht man auf die Website des Escort-Services »Girls of Paradise« folgt auf aufreizende Bilder der Schock …



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Es scheint gerade populär, mit »gefakten« digitalen Inhalten aufzurütteln. Gerade gestern haben wir über den manipulierten Instagram-Account von Louise Delage berichtet, jetzt macht die Pariser Agentur McCann Erickson mit einer drastischen Kampagne darauf aufmerksam, dass jeder, der sich im Dunstkreis der Prostitution bewegt – eben auch als Kunde – zum »Mittäter eines menschenverachtenden Systems werden kann«.

Entstanden ist die Kampagne gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation Le Mouvement du Nid, will aufschrecken und schockieren – und so extrem das scheint, ist sie dabei nicht annähernd so brutal wie die Branche selbst.

Versucht man – durch einen »chat« oder »call« – mit einer der Escorts Kontakt aufzunehmen, erfährt man, dass die dort abgebildeten Frauen tot sind – getötet durch Gewaltakte ihrer Freier. Dazu wird ihr Bild durch das des entstellten Opfers ersetzt oder eine Stimme informiert darüber, wie die Frau gestorben ist.

Für diese Rigorosität wurde »Girls of Paradise« (was für ein zweideutiger Titel!) mit dem Clio Gold Award ausgezeichnet, der Ende September in New York vergeben wurde.

 

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