Für ein glückliches 2017: Julie Joliats neuer Kalender

Does it hurt to die? Is it bad to eat too much fruit? Die Züricher Grafikdesignerin Julie Joliat hat anhand der Google-Suche ermittelt, was die Menschen bewegt, und daraus den wunderbaren Kalender »I’m Feeling Lucky« entwickelt.



Kalendervarianten

Die Züricher Grafikdesignerin Julie Joliat hat ein besonderes Faible für genauso besondere Kalender, die neben ihrer schlicht schönen Gestaltung immer wieder auch durch ihren Inhalt faszinieren.

Konnte man in ihrer Agenda »54 True Facts« 2016 lernen, dass auf dem Jupiter Diamanten regnen und auf der Venus Metall, heißt es für 2017 »I’m Feeling Lucky«.

Der Alltag steckt voller Fragen und Herausforderungen, sagt Joliat, und mit welchen sich unsere Mitmenschen beschäftigen, hat sie mit Hilfe von Google erforscht.

Jede Woche des Kalenders beginnt mit den häufigsten Suchen auf Google zu Themen, was weh tut, cool ist, sexy oder dumm.

»Does it hurt to die, to have sex, to get your nose pierced«, heißt es da in den Suchanfragen oder: »Is it bad to crack your back, to eat too much fruit, to leave your iphone charging over night« – aber auch: »Is it shameful for a man to have long hair, is it shameful to be a virgin, to live with your parents oder to speak for a woman in church.«

Wie in ihrem Kalender zuvor ist auch die Jubiläumsausgabe zum 10. Geburtstag eine tolle Kombination aus Agenda mit einem übersichtlichen Wochenplaner, mit Notizseiten, Feiertagstabellen, Weltkarten, Monatsplanern und Aussagen, die einen zum Staunen und Lachen bringen und einen intelligent durch das Jahr führen und dabei immer wieder darüber nachdenken lassen, was die Anderen in ihrem Alltag bewegt.

Wie jeder ihrer Kalender erscheint auch die 2017-Edition in einem anderen Font. In Anlehnung an Google ist das Arial. Genauso beziehen sich auch die Farben auf Google: Der Kalender erscheint in Gelb, Grün, Rot und Blau.

Der Name »I’m Feeling Lucky« ist ebenfalls eine Reminiszenz auf das Unternehmen und basiert auf einem Button in der Google-Suchmaschine, der dazu dient, User auf das erste angezeigte Ergebnis der Suchresultate zu navigieren, ohne dass sie einen Umweg über die Ergebnisübersicht machen müssen.

Der Kalender erscheint in einer limitierten Auflage von 800 Exemplaren auf Englisch, 12 x 19 cm, 152 Seiten, Offset-Print auf FSC-zertifiziertem Papier, Klappcover, farbiger Schnitt.

Bestellt man ihn direkt bei Julie Joilat, kostet er 25 Euro.

Hier noch mehr Designkalender 2017.




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