Erneut groß! Forward Festival Identity, die 110 verworfene Entwürfe nutzt

Das Grafikdesignstudio Zwupp entwickelt das Erscheinungsbild des Forward Festivals und setzt dabei dessen Thema »Birth of an idea« großartig um.



Forward Festival 2017

Bereits im letzten Jahr ließ sich das Studio Zwupp aus Salzburg, Wien und Graz (hier in PAGE Porträt mit vielen Arbeiten) bei ihrem Erscheinungsbild für das Forward Festival für Kreativität, Design und Kommunikation von der Wiener Werkstätte inspirieren.

Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Künstlergemeinschaft Alltag und Kunst in Möbeln, Schmuck und anderen alltäglichen Gegenständen zusammengeführt und daran gearbeitet, alle Lebensbereiche zu durchdringen.

Ganz so wie auch das Forward Festival, das zwischen Ende April und Mitte Juni in Wien, München und Zürich stattfindet und mit Gestaltern von Erik Spiekermann zu Sarah Illenberger, Eike König oder Snask aktuelles Design vorstellt und diskutiert.

Und weil dieses unter dem Thema »Birth of an idea« geschieht, haben Zwupp genau das zum Kern ihrer Identity gemacht.

Diese besteht aber nicht nur aus Key Visuals, in denen sich blaue, rote und gelbe Formen auf unterschiedliche Weise winden und unterlegt von Typografie sind, die an die Wiener Werkstätte angelehnt ist, sondern auch aus der »Gallery of dismissed«.

Diese zeigt 110 Arbeiten der Gestalter, die eigentlich im Papierkorb gelandet sind: Posterlayouts und Versuche, die dem eigenen Anspruch zum Opfer gefallen sind,

»dem Zensor im Kopf, der beim Abdrehen des Bildschirms sagt: Da geht noch mehr«,

wie Stefan Joch und Andreas Putz von Zwupp sagen.

Versehen mit Kurzgeschichten, die Titel wie »Pinguin«, »Brainfuck« oder »Im Kreis drehen« tragen, Einblicke in ihren Entstehungsprozess und auch Tipps zur Gestaltung geben, sind sie an allen drei Festival-Standorten zu sehen.

»Die Ausstellung widmet sich den Freuden und dem Leidensdruck des kreativen Schaffens«,

sagt Zwupp – und ist ein Hort der Inspiration und eine große Freude.

 


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