Ein Hoch auf typografische Brandings!

Buchstaben können einer Marke ein unverwechselbares Gesicht geben.



Das Display unseres Smartphones zeigt jede Menge bunter Bilder und Icons, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Buchstaben begegnet man eher selten. »Dabei ist Schrift, richtig eingesetzt, in der Lage, die Persönlichkeit einer Marke zu bestimmen«, sagt Leonid Fishman, Gründer von Strive Collective in Hamburg. »Gerade in einer mit Symbolen übersättigten Welt kann Typo abgrenzen, inspirieren, politisch sein und eine Botschaft emotional aufladen.« Strive ist ein auf Digital Branding und Innovation spezialisiertes Freelancerteam, das im Auftrag von Unternehmen und Agenturen Produkte und Marken entwickelt. Die sechs Designer gaben zum Beispiel funk, dem Online-Medienangebot für ein junges Publikum von ARD und ZDF, ein frisches Gesicht.

Die Stärken von Schrift als Branding-Tool sind klar: Sie ist schnell erfassbar, funktioniert medienübergreifend auch auf kleinen Screens und lässt sich durch alle Kanäle und Touchpoints einer Marke spielen. »Allerdings will sie immer auch gelesen werden«, erklärt Leonid Fishman.

»Ein Bild geht einen direkteren Weg in der Wahrnehmung. Eine gute, prägnante Bildmarke kann man unter Abertausenden von Symbolen in Sekundenbruchteilen wiedererkennen.«

Schrift wiederum hat den Vorteil, dass sie sich durch den gesamten Webauftritt zieht und nicht nur – wie viele Bildmarken – auf der Startseite präsent ist.

Dominieren bei den App-Icons noch Bilder, sehen wir bei den Logos momentan viele typografische Lösungen. Weiterlesen

 

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