Ein Close-Up genügt! Neue Kampagnenmotive für Runter vom Gas!

Die neuen Motive der Sicherheitskampagne von Scholz & Friends zeigen Trauernde – und sie berühren.



»Runter vom Gas«, »Finger vom Handy« und »Abstand halten« heißt es in der Kampagne für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die in regelmäßigen Abständen die »dramatischen Ausmaße eines tödlichen Verkehrsunfalls zeigen« – und dieses sind die drei häufigsten Ursachen.

Widmete sich die letzte Plakatserie, die Scholz & Friends gestaltete, dem Thema »Weil Leben schön ist«, beschäftigt sich die aktuelle mit »Perspektiven der Betroffenheit« und zeigt an Hand trauernder Menschen, welche »dramatischen Ausmaße« ein tödlicher Verkehrsunfall hat und was für ein (vermeidbares) Leid er mit sich bringt.

»Bei einem Unfalltod zerbricht mehr als ein Leben. Unsere Motive, Zahlen und Video-Reportagen zeigen das eindrücklich«, sagt Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

Seit 2008 gestaltet Scholz & Friends die Verkehrssicherheitskampagne »Runter vom Gas« und überzeugt mit minimalen und beeindruckend präsenten Motiven.

Diesmal verwendete die Agentur für die Plakate nicht mehr als Close-Ups weinender Menschen, um tief zu berühren.


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2 Kommentare


  1. Sebastian

    Hallo Flo.

    Wenn die Motive bei Dir (?) eine LMAA Reaktion hervorrufen, dann erreicht Dich diese Art Kommunikation eh nicht. Auch der Raser, der bei 200+ noch dem Vordermann auf der Stoßstange klebt interessiert das nicht. Der sollte tunlichst nicht Plakate studieren. ABER: es wirkt. Mitfahrer, “Normalfahrer”, etc. werden sensibilisiert für ein Thema, das (siehe Dein Kommentar) leider in Deutschland ein no-go scheint. Zu schnelles Fahren, auch schnelles Fahren ist einer der Gründe für massive Verkehrsunfälle. Und ein schwerer Unfall bei Tempo 130 bringt Dich ins Krankenhaus (fingers crossed). Der gleiche Fehler / Rempler / etc. bei Tempo 220 bringt Dich um.


  2. flo

    … nix für ungut. diese kampagne ist einfallslos und vollkommen, vollkommen langweilig.

    eine art, den moralischen zeigefinger zu heben, und denjenigen zu verdammen, der schnell fährt… was er andeen menschen damit antut.

    das ist destruktiv umd falsch kommunizert. es löst bei all denen, die es positiv (!) beeinflussen soll, höchstens eine trotzreaktion hervor, eine l m a a – haltung wird damit provoziert.

    wohlgemerkt: schnell fahren an sich ist nichts schlimmes oder verdammenswertes, wenn man den einen spruch rausnimmt. im gegenteil: sich ständig selbst die handbremse anzuziehen macht unfrei und einen zu seinem eigenen polizisten.
    natürlich sind rücksicht und vorausschauendes fahren unbedingt wichtig und richtig – aber man bekommt es gerade von denen, die man so in your face moralisch abwertet, sicher nicht.

    das ist schweizer logik, die bei uns keinen nährboden finden sollte.


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