Die skurrilsten Werbemotive aller Zeiten

Babys, die Zigaretten empfehlen, Frauen, die sich gerne verhauen lassen: So uncool war die »Mad-Men«-Werbung wirklich



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Wohl kein Energiekonzern würde heute mit dem Bild eines Alaska-Gletschers und dem Satz werben: »Jeden Tag liefern wir genug Energie, um 7 Mil­lionen Tonnen Gletschereis zu schmelzen.« Doch 1962 beeindruckte so was. Auch Zigarettenwerbung sah mal deutlich anders aus: So verkündete eine Anzeige 1950, Camel sei die Lieblingszigarette von 100 000 amerikanischen Ärzten – einschließlich HNO-Spezialisten. Und Marlboro fuhr eine Kampagne mit sprechenden Babys, die ihre Eltern zum genüsslichen Rauchen aufforder­ten. Ein weitverbreitetes Genre war auch Drohreklame für Frauen. Nach dem Motto: Ohne Listerine-Mundwasser wirst du als alte Jungfer enden, wer Lysol-Intimdesinfektionsmittel nicht nutzt, riskiert eine Ehetragödie. Und ist dann selbst schuld.

Ex-Werbepapst Charles Saatchi hat solche und viele andere krude Absonderlichkeiten zusammengetragen und mit einem unterhaltsamen, aber keineswegs oberflächlichen Text kommentiert. Wirklich unglaublich aus heutiger Sicht. Vor allem als Frau ist man nach der Lektü­re froh, dass die Ära der »Mad Men« vorbei ist.




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