Die Katzen sind los: Scott King gestaltet Kampagne des Pop-Kultur Festivals

Mehr als 70 verschiedene Katzen- und Welpenplakate, spannende Bands, Talks, Ausstellungen und eine coole Identity von Star-Designer Scott King, der sich von Instagram auf die Idee bringen ließ: Am 23. August startet das Berliner Pop-Kultur Festival.



Zum dritten Mal findet das Pop-Kultur Festival statt und bietet erneut eine interessante Mischung aus Musik, Ausstellungen und Talks. Mit dabei sind Romano, female:pressure, Heroines Of Sound, Fotografien von Roland Owsnitzki sind zu sehen, Themen wie Let’s About Gender und Religion und Popmusik werden diskutiert. Der Nachwuchs kann sich zudem in mehr als 40 Workshops coachen lassen, u.a. von Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten oder Cristof Ellinghaus vom Label City Slang.

Das alles mit einem Corporate Design versehen hat der große Londoner Grafikdesigner Scott King – und die Berliner Wände mit Katzen- und Hundewelpen-Plakaten überzogen, die jetzt schon ein gefeiertes Selfie-Motiv sind.

»Die Idee entstand«, sagt Scott King, »weil das Pop-Kultur Festival ein eigenes Bild für jeden der mehr als 70 teilnehmenden Künstler haben wollte. Ich dachte erst an eine bausteinmäßige Illustration, die prinzipiell gleich, aber immer auch etwas anders ist. Dann aber habe ich mich gefragt, ob so etwas im vorhandenen Bilderfundus nicht schon existiert. Und das hat mich schließlich zu Instragram geführt, wo jedes Bild, das wir brauchten, schon vorhanden war. Da wurde mir klar, dass wir keine neuen Bilder brauchten, sondern den vorhandenen einfach nur einen Spiegel vorhalten mussten.«

Als Teil der Kampagne entstand eine Serie von Clips, in denen Stars des Festivals über Themen wie »Is there Life on Mars?«, über Beyoncé, Joey Ramone oder Björk diskutieren, an Prince erinnern und an ihre eigenen Anfänge und sich dabei mit einem gewissen Prof. Bernhard Müller herumplagen, Urgestein britischer Underground- und Fluxuskunst, der die Diskussionen in kleine Performances verwandelt.

Und genau das ist ganz im Sinne von Scott King, der statt langweiliger Talkrunden »Debatten, Unstimmigkeiten und Streitereien« wollte. Außerdem mit dabei »Stuart von der britischen Art-Pop Gruppe The Pre New«, der bekannt ist für seine Intoleranz, wie Scott King sagt, Michelle, die gerade eine Arbeit über »Feminism, Popular Music and Critical Resistance« schreibt sowie Balbina und Romano.

 

Is there Life on Mars?

 

Remembering Price

 

Balbina On Beyoncé

 


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