Designer gestalten so anspruchsvolles wie uniques Magazin über Migration

Wie vielfältig das Thema Migration ist und wie formvollendet und prägnant man es aufbereiten kann, zeigt das neue Magazin »Migrant Journal« europäischer Designer.



Migrant Journal

In »Across Country«, wie die erste Ausgabe des Migrant Journals untertitelt ist, geht es nicht nur um Flüchtlinge aus Syrien und anderen Kriegs- und unsicheren Herkunftsländern, sondern auch um die Landbevölkerung, die es immer mehr in die Städte zieht, Gletscher, die sich verschieben oder Japaner, die umsiedeln.

Was Migration bedeutet, was sie für Auswirkungen hat, wie sie Menschen und Welt verändert, was ihre Probleme und Chancen sind, davon erzählt das Migrant Journal jenseits herkömmlicher Bilder und Klischess – und unabhängig und ganz ohne Werbung publiziert.

So individuell wie die Annäherung an das Thema Migration in Essays, Reportagen und anderen Texten ist, so speziell wie die Perspektive der mitarbeitenden Künstler, Journalisten, Designer, Aktivisten und Philosophen ist, so besonders ist auch die Gestaltung des Magazins.

Sie stammt von Isabel Seiffert und Christoph Miler des Schweizer Offshore Studio, spezialisiert auf Editorial Design, Storytelling und Typografie. Im Migrant Journal setzen die beiden ganz auf klare Linien und kräftige Farben und haben eigens die Schrift Migrant Grotesk entworfen. Prägnant führt sie durch Texte, Infografiken, Landkarten und Bilderstrecken und ist dabei selbst ein uniques Gestaltungselement. Darüber hinaus gibt es zahlreiche mitreißende Details wie die Atlas-Illustrationen im Inhaltsverzeichnis.

Jede Ausgabe des Migrant Journals erscheint mit einer anderen Haptik des Covers und einer anderen hauptsächlichen Farbe im Innenteil. In der ersten Ausgabe ist das Metallic Bronze.

Chefredakteure des Magazins, das in den nächsten drei Jahren sechs Mal erscheinen wird, sind die portugiesische Designerin Catarina de Almeida Brito und der Pariser Autor Justinen Tribillon, der in London lebt.

Man kann alle sechs Ausgaben abonnieren. Die erste jedoch war umgehend ausverkauft. Hier kann man einen Blick hineinwerfen:


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