Der Pop-up-Hype

Pop-up-Stores sind als Branding-Tool ein echter Dauerbrenner. Warum nur?



Branding, Retaildesign

Große Marken wie Hermès und adidas tun es, aber auch coole kleine Brands wie das Streetwear-Label Ejder oder Stars wie der Rapper Kanye West: Für ein paar Tage einen Store an einer ausgefallenen Location oder mit einem aufsehenerregenden Shopdesign eröffnen.

Pop-up-Stores sind eine gute Möglichkeit, um sich als Marke zu präsentieren und erlebbar zu machen – außerdem lassen sie das Shoppen zum Event werden. Mit einer zum Teil erstaunlichen Eigendynamik: Denn eine Schlange rund um den Block – wie einst bei Apple und heute bei Kanye West oder Snap – bestätigt aus Sicht der Community den Status der Marke und lässt die Ware zum Fetisch werden. Der Menschenauflauf sorgt für mediale Aufmerksamkeit und liefert Stoff für die sozialen Netzwerke, die den Hype weiter befeuern und die Schlange ins Digitale verlängern.

Die kuriose Seite dieses Phänomens zeigen Spots wie diese:

Kleines Feature zur Schlange vor dem Kanye-West-Pop-up in New York

 

Der Clip zeigt aus Fan-Perspektive die Jagd nach einem Snapbot, dem für kurze Zeit an irgendwelchen Orten in den USA aufgestellten Automaten, an dem man die Snapchat Spectacles (mit Kamera ausgestattete Sonnenbrillen) kaufen konnte

 

»I’m not crazy«: Vierstündiges Schlangestehen, um Snapchat Spectacles zu ergattern – selbstironisch erzählt

 

In PAGE 07.2017 beleuchten wir die Hintergründe des Pop-up-Hypes und stellen echte Highlights und innovative Store-Konzepte vor, die zeigen, wie sich dieses Format mit neuen Funktionen aufladen lässt.

 

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