Deli: Neues, junges Kochmagazin

Heute erscheint das neue Kochmagazin von Essen & Trinken im Verlag Gruner + Jahr. Es soll eine junge Zielgruppe ansprechen, die sich »in der Küche trifft«.



Bild Deli Magazin

Heute erscheint das neue Kochmagazin von Essen & Trinken im Verlag Gruner + Jahr. Es soll eine junge Zielgruppe ansprechen, die sich »in der Küche trifft«.

 

Ab heute ist ein neues Magazin am Kiosk: »Deli« aus dem Hause Gruner+Jahr. Der Verlag, der bereits erfolgreich Titel wie »Essen & Trinken«, »Beef!« und »Jamie« verlegt, will mit dem neuen Food-Magazin speziell junge Frauen ansprechen.

Entwickelt wurde »Deli« vom »Essen & Trinken«-Team unter Leitung der Chefredaktion aus Stephan Schäfer, Elisabeth Herzel und Clemens von Luck. Dennoch soll das neue Heft ganz anders sein als das etablierte Kochmagazin: Als eine Mischung aus Food- und Lifestyle-Titel bietet es neben Rezepten auch Portraits von Menschen, die das Kochen lieben, Reise-Reportagen, passende Produkte – und eine Webseite, in die auch Food-Blogger involviert sind.

Ein ähnliches Magazin, mit dem Titel »Treat«, haben die Burda-Journalistenschüler im September auf den Markt gebracht. Ebenso wie »Deli« läuft es erst einmal testweise, legt seinen Themenschwerpunkt neben Essen und Rezepten aber auf People-Themen, die in »Deli« weniger eine Rolle spielen. »Mit Freunden und für Freunde kochen«, lautet hier das Motto.

Das Konzept spiegelt sich im Layout: »Deli« wirkt frisch, zeitgemäß, detailverliebt. Es greift Gestaltungselemente auf, die man aus Lifestylemagazinen kennt, wie kleine Illustrationen oder handschriftlich wirkende Typo und Ergänzungen. Mit Elisabeth Herzel, Stellv. Chefredakteurin sowie Art Direktorin von »Deli«, sprachen wir über das Editorial Design.

 

 

PAGE: Was ist, in gestalterischer Hinsicht, das Neue und Besondere an »Deli«?

Elisabeth Herzel: »Deli« ist sehr persönlich und individuell gestaltet. Jede Geschichte hat ihre eigene kleine Gestaltungsidee. Ganz wichtig sind uns handschriftlich anmutende Tipps und Anmerkungen, die sich durch das ganze Magazin hindurch ziehen. Das macht das Layout sehr nahbar und hilft beim Verstehen der Rezepte.
 
 
Welchem Gestaltungskonzept sind Sie gefolgt?

Fröhlich, verspielt und trotzdem übersichtlich und klar – das sind die Maxime, die wir – also Adriane Krakowski als entscheidende Entwicklerin und ich – uns gesetzt haben. Kochen soll leicht und verständlich sein und Spaß machen – das soll auch das Layout widerspiegeln.
 
 
»Deli« soll, z.B. Im Vergleich zu »Essen & Trinken«, speziell eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Wie haben Sie das im Design aufgegriffen bzw. welche Rolle soll das Design dabei spielen?

»Deli« ist jünger und weniger klassisch als »Essen & Trinken«. Muster, illustrative Elemente, Farbflächen, Schmucklinien etc., das alles trägt zu einem jungen und frischen Erscheinungsbild bei. Zusätzlich haben wir uns für eine toll ausgebaute Schriftfamilie entschieden, die »Museo«. Als Schmuckschrift haben wir die »Fiance« gewählt, die beide zusammen sehr stilbildend sind. Da sehen wir fette, geschwungene Buchstaben und wieder eine feine leichte Typo mit besonderen Serifen. Nicht zu vergessen die »Market«, die mit ihrem handschriftlichen Charakter immer da zum Einsatz kommt, wenn ein persönlicher Tipp von Nöten ist. Das verleiht den Seiten eine sehr persönliche und emotionale Note.

 

 

Die erste Ausgabe von »Deli« umfasst 132 Seiten, startet mit einer gedruckten Auflage von 150.000 Exemplaren und zu einem Einführungs-Preis von 2,50 Euro. Bei Erfolg soll das Magazin ab 2013 regelmäßig erscheinen.




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2 Kommentare


  1. Helga Heymann

    Habe “Deli” bei meiner Tochter (26) entdeckt – ein super Kochmagazin! Weiter so! Freuen uns auf die nächste Ausgabe!!!
    Die Mama (59) liebt die einfache moderne Küche und hat schöne Tipps übernommen!


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