Brand Identity für »News Plus«-Service: BBC Stories

Mit einer Schrift ganz ohne Rundungen und gelbem Cursor-Element …



Gestaltet für Video und Social Media: BBC hat kürzlich ein neues Logo für das Format BBC Stories erhalten, das sich mit seinen Geschichten über Menschen hauptsächlich auf die Veröffentlichung von Videos auf den Online-Kanälen fokussiert.

Die Sub-Marke des BBC News Channel verspricht mit diesem Format einen »News Plus«-Service, der den vornehmlich jungen Usern tiefere Einblicke in die Geschichten der Personen, um die es in den Headlines geht, gewährleisten soll. In Zeiten von Video-Content, Instagram Stories und Co kommt das gut an – so zeigt es zumindest die Facebook-Seite. Es wird geklickt, geteilt und kommentiert.

Die neue Brand Identity besteht aus dem allseits bekannten BBC Logo und einem ergänzenden Design, das entweder aus dem Wort »Stories« oder dem Buchstaben »S« besteht. Das »S« wird gemeinsam mit dem Logo als Brand Icon auf den Social Media Kanälen eingesetzt. In der ausgeschriebenen Variante findet man es beispielsweise auf der Website unter den jeweiligen Beiträgen – gebrandet als BBC Stories Content. Gemeinsam mit BBC Creative, dem In-House-Designteam, zeichnet Studio Output, London, für die neue Brand Identity verantwortlich.

Das Besondere an diesem Design sind wohl die Schrift, die sich durch ihre Kanten und Ecken auszeichnet, und der vertikale gelbe Strich, der den Buchstaben »S« sowohl in der ausgeschriebenen als auch in der alleinstehenden Version an der rechten Seite anschneidet. Er vermittelt das Aussehen eines Cursors, was als Anspielung auf die Video-Inhalte gedacht ist, und versetzt die Nutzer in eine Art Erwartungshaltung auf den folgenden Content.

Der Font heißt Cinetype und verleitet einen aufgrund der nicht vorhandenen Rundungen in jedem Fall zum zweiten Hinschauen. Die Schrift funktioniert leider nur in hoher Auflösung sowie großer Darstellung auf dem Bildschirm – je kleiner das Bild, desto irritierender. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass das Bild verpixelt ist oder die Augen einem einen Streich spielen. Mehr Infos zur Cinetype, die übrigens nicht umsonst diesen Namen trägt, erfährt man hier im Specimen-PDF von GrilliType.

 


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