Ai Weiwei gestaltet das ZEITmagazin

Ai Weiwei statt Mirko Borsche: Der chinesische Künstler gestaltet die aktuelle Ausgabe des ZEITmagazins, die morgen erscheint.



Ai Weiwei ist erneut in aller Munde. Gerade hat der Deutsche Kulturrat offiziell Reisefreiheit für den  chinesischen Künstler gefordert, dessen Reisepass bei seiner Verhaftung 2011 eingezogen wurde und bis heute in den Händen der chinesischen Behörden ist. Aus diesem Grund ist ungewiss, ob der Künstler zur Eröffnung seiner großen Ausstellung am 3. April im Berliner Martin-Gropius-Bau Berlin anreisen kann und ob es ihm möglch sein wird, seine Professur an der UdK Berlin anzutreten.

Anlass für Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazin, den Künstler selbst die morgige Ausgabe gestalten zu lassen. Auf insgesamt 22 Seiten zeigt Ai Weiwei darin eine Fotodokumentation seines Lebens zwischen Privatheit und Politik, das ebenfalls Gegenstand der Kinodokumentation »Never Sorry« war, die auf der Berlinale 2012 Premiere feierte und des Films »Ai Weiwei – The Fake Case«, der im Mai in die Kinos kommt – und auch der neuen arte-Dokumentation »Ai Weiwei – Evidence«, mit der Weltkunst und ZEITmagazin kooperieren.

Bereits seit längerer Zeit stellt Die Zeit sich neu auf, ist während der Fashionweek in Berlin aktiv, öfffnete sich zur Berlinale dem Publikum mit einem Café, veranstaltet Mode-Symposien und stellte gerade mit der Kampagne »Ich schreibe für die Zeit« ihre Redakteure in Kinospots in den Mittelpunkt.

Mit der Kunstzeitschrift Weltkunst, deren Herausgeber Christoph Amend ist, hat das ZEITmagazin zudem – und erstmals – kooperiert: deren Redakteuren gewährte Ai Weiwei zwei Tage lang Einblicke in sein Leben und ein exklusives Interview, das jetzt zeitgleich am 18. März erschienen ist.

Hier ein Blick ins Heft:




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren