Der Mythos ETERNAUTA – Héctor Germán Oesterheld

18.01.2016 - 15.04.2016

Comics und argentinische Militärdiktatur



Event_Eternauta

Das Literaturhaus Stuttgart widmet dem renommiertesten argentinischen Comicautor der 60er und 70er Jahre Héctor Germán Oesterheld und seiner dystopischen Science-Fiction Geschichte ETERNAUTA eine Ausstellung.

Oesterheld erzählt in seinem Comicroman von einer Gruppe von Menschen, die Zeuge einer außerirdischen Invasion werden. Die unbekannte Macht versklavt und entmenschlicht die wenigen Überlebenden. Oesterheld zeigt, wie sich aus der Atmosphäre der Angst der erste Widerstand regt und sich um den Protagonisten Juan Salvo die letzten Menschen zum Kampf um ihre Freiheit anschicken.

Das Buch wurde in den 70ern zu einer Ikone für Widerstand und Selbstorganisation angesichts eines übermächtigen Feindes. Es ist beinahe undenkbar, ETERNAUTA nicht als erstaunlich antizipatorisches Porträt der argentinischen Gesellschaft unter der Militärdiktatur zu lesen – eine Vorwegnahme der durch den Staat ausgeübten Gewalt der 1970er Jahre, der auch Oesterheld und seine vier Töchter zum Opfer fielen.

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ETERNAUTA  ist im avant-Verlag erschienen.




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