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Farbtreue für grafische Anwendungen

Am Monitor sehen, wie die Datei wirklich aussieht und unnötige Korrekturläufe und Fehldrucke vermeiden.



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Oft sind Bildschirmdiagonale, Auflösung, Design und nicht zuletzt der Preis die entscheidenden Kriterien beim Monitorkauf – bei der kreativen Arbeit kommt es aber noch auf ganz andere Eigenschaften an.

Fast jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass Dateien auf dem eigenen Bildschirm völlig anders aussehen als auf dem Notebook oder am Rechner des Kollegen. Oder dass Bilder deutlich von der Monitordarstellung abweichen, obwohl man den Druck im Softproofmodus mit dem passenden ICC-Profil simuliert hat. Die Schwierigkeit: Als User weiß man nicht, wo im Workflow der Fehler liegt. Ist der Monitor selbst dafür verantwortlich oder dessen Einstellungen? Sind es die Farbeinstellungen des Betriebssystems oder der Bildbearbeitungssoftware? Stellt vielleicht der Drucker das Problem dar? Oder ist es gar die Summe aus mehreren Ursachen? Darauf lässt sich zwar keine allgemeingültige Antwort geben, die Erfahrung hat aber gezeigt, dass der Bildschirm als Fehlerquelle oft die Hauptursache ist. Und in jedem Fall lässt sich folgende Aussage treffen: Ohne einen professionellen, kalibrierten Monitor, der die Bilddateien ohne Abweichungen wiedergibt, ist farbverbindliches Arbeiten nicht möglich und das Ergebnis Glückssache. Der Bildschirm steht aus diesem Grund am Anfang eines jeden farbtreuen Workflows. Doch was macht einen geeigneten Grafikmonitor überhaupt aus?

 

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Farbraum
Herkömmliche Monitore können zumeist bestenfalls den sRGB-Farbraum darstellen. Den weitaus größeren Adobe-RGB-Farbraum, der für grafische Anwendungen bevorzugt genutzt wird, können sie nicht wiedergeben. Wide-Gamut-Bildschirme wie der EIZO ColorEdge CS2730 sind dagegen imstande, den kompletten Adobe-RGB-Farbraum sowie eine Vielzahl relevanter Druckfarbräume darzustellen (siehe Grafik links).

 

Korrektur der Homogenität und Farbreinheit

Kein Monitorpanel ist ab Werk völlig homogen, was Helligkeit und Farbreinheit angeht. Jedes ist an einigen Stellen dunkler als an anderen und an manchen farbstichig. Das ist bauartbedingt und bei jedem einzelnen LCD-Panel anders ausgeprägt. Bei der Bearbeitung grafischer Inhalte muss der Nutzer jedoch sicher sein können, dass Abschattungen oder Farbstiche tatsächlich in der Bilddatei stecken und nicht vom Monitor hinzuerfunden werden. Um diese Fehlerquelle auszuschließen geht EIZO einen besonderen Weg: Jedes Panel wird im Werk über die ganze Panelfläche und in unterschiedlichen Sektoren und Helligkeitsstufen ausgemessen und dann korrigiert. Dieses Verfahren – Digital Uniformity Equalizer (DUE) genannt – ist zwar aufwendig, aber der einzige Weg zu einer garantiert homogenen Bilddarstellung über die gesamte Monitorfläche.

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Kalibrierung – was ist das doch gleich?
Das Grundproblem: Bekannt ist nur das Bildsignal, das der Rechner dem Monitor übermittelt. Was dieser daraus macht, ist unbekannt – es fehlt der Rückkanal. Genau diesen stellt man im Kalibrierungsprozess her. Dabei findet mithilfe eines Kalibrierungssensors und einer Kalibrierungssoftware ein Vergleich zwischen definierten Farbbefehlen und der tatsächlichen Monitordarstellung statt. In aller Regel kommt es hier zu mehr oder weniger großen Abweichungen. Das ist aber nur der erste Schritt. Im nächsten gilt es, diese Fehler zu korrigieren.

Wie das genau geht, was der Unterschied zwischen Hardware- und Softwarekalibrierung ist, und wie ein Monitor überhaupt Farben erzeugt, erfahren Sie unter www.eizo.de/farbtreue

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