Wenn die Seminar- zur Auftragsarbeit wird

Studierende der HTWG Konstanz setzten ihr Ausstellungskonzept fürs Hesse Museum in die Realität um. Ein guter Start ins Berufsleben!



Hesse Museum Gaienhofen

Wenn aus einer Seminararbeit ein echter Job wird: Gemeinsam setzten sich die Architekten Haydar Dalci und Jürgen Oswald sowie die Kommunikationsdesigner Sandrine Amin und Alfonso Patermo mit ihrem Entwurf bei einem Wettbewerb für die Neugestaltung des Hesse Museums in Gaienhofen am Bodensee durch.

Dann folgten für die Studierenden am Fachbereich Architektur und Gestaltung der HTWG Konstanz zwei Jahre Arbeit: von der Ausarbeitung ihres Konzepts über das Einholen von Angeboten, die Koordination von Dienstleis­tern bis hin zur Eröffnung.

Das Museum befindet sich in Hermann Hesses erstem Haus und zeichnet seine acht Jahre am Bodensee nach. Das Ausstellungskonzept der Studierenden, »Von der Idylle zur Flucht«, ist prägnant und zurückhaltend zugleich und gibt einen guten Einblick in das Leben des Schriftstellers. Für einen visuellen Akzent sorgt die Hauptfarbe Royalblau, die sich gut vom vorherrschenden Holz absetzt.

Ein Originalbootssteg vom Bodensee, das Arbeitszimmer als eine räumliche Blackbox und Abreißblöcke mit Gedichten und Zitaten sind weitere Besonderheiten der Dauerausstellung (mehr Infos dazu gibt’s unter  www.hesse-museum-gaienhofen.de). Ein beeindruckend professionelles Projekt, für das das Museum die Studen­ten als Freiberufler bezahlte. 

Nachwuchs0117_Hesse-Museum

Das Team (von links): Alfonso Patermo (Kommunika­tionsdesign),  Jürgen Oswald (Architektur), Elisa Lorio (Kommunika­tionsdesign), Sandrine Amin (Kommunika­tionsdesign), Dr. Ute Hübner (Museumslei­terin), Professor Eberhard Schlag (Design und Raum), Professor Brian Switzer (Kommunikationsdesign) und Haydar Dalci (Architektur)

Merken


Schlagworte:




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren