Motion Design – Studium und Ausbildung

3 Fragen an Professor Richard Jung von der Hochschule Niederrhein in Krefeld …



 

Von Film und TV über Websites und Mobile Apps bis hin zu Virtual Reality: Motion Designer sind in vielen Bereichen gefragt. In diesem Video erklärt Professor Richard Jung von der Hochschule Niederrhein in Krefeld, warum es sich lohnt Motion Designer zu werden, welche falschen Annahmen über die Disziplin kursieren und was man mitbringen muss, um hier erfolgreich zu sein.

 

3 gute Gründe, sich auf Motion Design zu spezialisieren

 

1. Motion Design ist die beste Wahl für alle, die sich eben nicht spezialisieren wollen. Es ist eine riesige, virtuelle Spielwiese für alle, die gerne kreativ gestalten.

2. Motion Design eröffnet für Gestalter, Illustratoren und Grafiker zahlreiche neue Möglichkeiten kreativ zu arbeiten und damit Geld zu verdienen.

3. Motion Design ist ein gigantisches kreatives Spielfeld. Es vereint alte und neue Techniken, alte und neue Medien. Das bedeutet, man kann digital, aber eben auch analog spielen.

 

3 falsche Annahmen über Motion Design

 

1. »Motion Design ist das gleiche wie Animation.« Animation, also klassischer Zeichentrick, ist Teil von Motion Design, also eher eine kreatives Handwerk. Im Motion Design geht es auch um konzeptionelle Überlegungen und darum, visuelle Verbindungen, Übergänge, Abläufe oder Prozesse zu schaffen.

2. »Motion Design ist reines Pixelschubsen.« Selbstverständlich arbeiten Motion Designer auch am Computer, aber nicht nur. Nach wie vor ist es wichtig, manuell zu zeichnen oder zu illustrieren.

3. »Motion Design ist eine One-Man-Show.« Das Gegenteil ist der Fall: Gutes Motion Design ist in der Regel Teamarbeit. Die Arbeit an den meisten Motion-Design-Projekten ist für eine Person allein viel zu umfangreich. Motion Designer kooperieren eng mit Regisseuren, Autoren, Producern, Artdirektoren, Programmierern, Marketingfachleuten und – nicht zu vergessen – Musikern.

 

3 Anforderungen, die Studierende erfüllen müssen

 

1. Motion Designer brauchen vor allem Ausdauer. Eine Idee und ein Konzept sind meist schnell erarbeitet. Diese Idee auf die Straße zu bringen, sichtbar und erlebbar zu machen, ist oft ein langer Weg.

2. Teamfähigkeit!

3. Künstlerisches beziehungsweise kreatives Talent. Man muss gestalten können, man muss Ideen haben, neue Ideen haben. Diese muss man vorab schon mal einfach visualisieren können – also zeichnen und illustrieren. Ganz wichtig sind auch Grundlagen der Fotografie. Da lernt man, Dinge ins rechte Licht zu rücken. Und natürlich Neugierde und Experimentierfreude.

 


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