Über Wasser gehen: Natur 3000

Per QR-Code zu Flussfahrten und Schneckenperspektiven: Natur 3000 verbindet Welten.



Bewegt man sich Zeit an der Seseke, einem Nordrhein-westfälischen Nebenfluss der Lippe, entlang, begegnen einem seltsame Steine. Ungewöhnlich formiert liegen sie am Wegesrand, schweben in der Luft – und sind mit QR-Codes versehen.

Anja Vorman und Gunnar Friel haben sie für die Kunstorganisation Urbane Künste Ruhr entwickelt und verbinden in ihrem Projekt Natur 3000: Floating Stones die reale mit der virtuellen Welt.

Scannt man die Codes, die auf Steinen in Bergkamen, Bönen, Dortmung, Kamen, Lünen und Unna zu finden sind, eröffnen sich plötzlich neue Perspektiven auf Landschaft und Natur. Man nimmt den Blickwinkel einer Schnecke ein, schwebt wie ein Vogel über die Wiesen oder rast auf wilderen Abschnitten der Körne, einem Nebenfluss, entlang und es werden einem futuristische Vorstellungen von Natur präsentiert.

Das Medienkunstprojekt startet in einem Pavillon direkt an der Seseke in Kamen, wo man sich auch über die Projekt-Website Natur3000 eine App mit den Videos herunterladen kann.

Abb. ganz oben: © Anja Vormann / Gunnar Friel




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