RLF: Kunstprotest aus Berlin

Es gibt kein richtiges Leben im falschen: Friedrich von Borries' Protestbewegung RLF auf arte.



Kein deutsches Feuilleton, das im letzten Sommer nicht in schwarzweißer Camouflage geflimmert hätte, der visuellen Identität der Protestbewegung RLF, von Friedrich von Borries, Architekt, Kurator und Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hamburger Hochschule für Bildende Kunst gegründet. Viele berichteten über seinen gleichnamigen Roman, der die Geschichte des Protestunternehmens RLF erzählt, über RLF-Szene-Events in Berlin und der Shop-im-Shop-Eröffnung im High-End-Designtempel von Andreas Murkudis (siehe auch PAGE 10.2013).

Von der RLF-Teilnahme an der Mai-Demonstration 2013 bis zum Launch der Designer-Produkte, die den Bürger zum Protest aufwiegeln sollen und so die Gesellschaft verändern wollen, hat ein Filmteam Friedrich von Borries und seine Mitstreiter Mikael Mikael und die Politaktivistin Slavia begleitet.

Stellung nehmen zudem Größen wie der Gesellschaftskritiker Stéphane Hessel (1917 – 2013), Autor des aufsehenerregenden Essays Empört Euch!, oder die Philosophin Judith Butler. Sie alle gehen, frei nach Adorno, der Frage nach, ob es ein richtiges Leben im falschen geben kann.

Auf der Suche nach Antworten geht RLF Protestbewegungen wie Occupy oder den Arabischen Frühling nach, untersucht anhand einer Reihe absurder und absurd teuer Designobjekte, ob man durch Konsum eine Revolution anzetteln kann und brachte ein Online-Game auf den Weg, das sich mit politischem Aktivismus auseinandersetzt – und mit einem revolutionären Turnschuh zur Teilnahme lockte.

RLF: Kunstprotest aus Berlin, produziert vom UFA LAB, am Montag, 10. Februar, um 23.10 Uhr auf ARTE 




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