Motion Design – Alles, was man über das Berufsfeld wissen muss

3 Fragen an Michael Reissinger, Geschäftsführer bei Deli Creative Collective …



 

In diesem Video erklärt Michael Reissinger von Deli Creative Collective, warum es sich lohnt Motion Designer zu werden, welche falschen Annahmen über das Tätigkeitsfeld kursieren und was man mitbringen muss, um in der Disziplin erfolgreich zu sein.

 

3 gute Gründe sich auf Motion Design zu spezialisieren

 

1.    Der erste große Grund ist Generalismus. Motion Design ist keine singuläre Erfahrung, wie Printdesign oder Plakatdesign, sondern ich muss mich um viele verschiedene Dinge kümmern: Zeit, Einstellungen und so weiter. Man muss ein bisschen Kameramann sein, filmaffin sowieso und man muss sich auch ein bisschen mit Ton auskennen. So ergibt sich ein sehr umfassendes Berufsbild, das wahnsinnig abwechslungsreich ist.

2.    Der zweite gute Grund ist, dass in der nächsten Zeit ganz viele neue Berufe um das Thema Motion Design entstehen werden, die entweder noch gar nicht existieren oder noch ganz klein sind – zum Beispiel im Bereich Gamedesign, Interface und Industriedesign. Auch da wird sich Motion Design immer mehr ausprägen in Form von Displays in Autos und so weiter.

3.    Der dritte gute Grund ist, dass man Motion Design meistens nicht als Einzelkämpfer macht, sondern in einem Team zusammen arbeitet. Das finde ich persönlich sehr erstrebenswert.

 

3 falsche Annahmen über Motion Design

 

1.    Motion Design ist kein Fach für Computer-Nerds. Es hat ganz viel mit Sachen zu tun, die nicht am Computer stattfinden – zum Beispiel Stop Motion oder Frame-by-frame- Aufnahmen, die man mit der Kamera macht. Ich sitze also nicht den ganzen Tag vorm Rechner, lutsche Stangeneis und bestelle mir Pizzas ohne Ende.

2.    Die andere falsche Annahme ist, dass man jahre-, tage-, wochenlang stupide Animationen erledigt und so zum Kellerkind wird, das nie die Sonne sieht. Die meisten Motion Designer, die ich kenne, führen eigentlich ein ganz normales Leben, wie jeder andere Mensch auch.

3.    Die letzte falsche Annahme: Motion Design bedeutet nicht, nur Opening Titles und Vorspänne für Hollywood-Blockbuster zu machen. Ich mache auch Erklärfilme oder interaktive Animationen für Spiele oder Plakatwände und Displays. Es ist eine wunderbar abwechslungsreiche Arbeit an den unterschiedlichsten Medien.

 

3 Anforderungen, die Motion Designer erfüllen müssen

 

1.    Motion Designer müssen wie jeder andere gute Designer einen ordentlichen Packen Irrsinn und Fantasie mitbringen und sich auf wahnwitzige Projekte einlassen, bei denen man am Anfang noch nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt.

2.    Natürlich ist eine gewisse Teamfähigkeit wichtig, wie vorhin schon mal erwähnt. Denn die besten Sachen sind solche, die man mit anderen gemeinsam macht.

3.    Die dritte große Anforderung ist Trinkfestigkeit.

 

Fazit:

 

Was mich am Berufsstand Motion Designer besonders fasziniert, ist die Tatsache, dass das ein ganz toller, fast schon verschworener Haufen ist. Es gibt nicht so viele von uns, wie etwa Grafikdesigner. Umso mehr freut es mich, dass es in den letzten Jahren mit diesem Berufsfeld so bergauf gegangen ist. Motion Design bringt das Beste aus vielen Welten zusammen in einem einzigen Berufsfeld und es macht wahnsinnig viel Spaß – und den sollten ganz viele Leute haben.


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MotionDesignCCCDC16

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