Kunde und Kreativer: In vier Etappen zur erfolgreichen Kundenbeziehung

Nähe, Partnerschaft und Co-Creation sind die Schlagwörter, die die Beziehung zwischen Kreativen und ihren Kunden prägen …



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Wir zeigen, wie man zu wahren Partnern wird – und wann das gar nicht wünschenswert ist.

Design rückt in die Chefetage vor. Nicht nur in großen Unternehmen wächst das Bewusstsein für die Relevanz guter Gestaltung und Markenarbeit. Mit dem Stellenwert von Design steigt auch der Respekt gegenüber Kreativen. Sie werden zunehmend als Berater und Partner wahrgenommen, haben einen direkten Draht zu den Konzernlenkern und können sogar die Unternehmensstrategie beeinflussen.

Strategie- und Prozessberatung im Bereich Coporate Design

»Besonders in großen Unternehmen werden Designprozesse immer vernetzter und komplexer«, sagt Heiko Dertinger, Geschäftsführer bei der Münchner Markenberatung Brandoffice. »Daher wächst das Bedürfnis nach Strategie- und Prozessberatung auch im Bereich Corporate Design. Zwei wichtige Aufgabenfelder, in denen wir als Designer heute Kompetenz beweisen müssen.«

Aufbau einer erfolgreichen Kundenbeziehung

Während Designer immer mehr zu Partnern werden, verändert sich auch die Rolle der Auftraggeber. Sie sind gefordert, Input zu geben und mitzuarbeiten, werden immer häufiger direkt in den kreativen Prozess eingebunden. Dabei hilft, dass es immer mehr kleine Studios gibt, die den direkten Austausch mit dem Kunden pflegen.

»Wir sind eine Agentur der neuen Generation: flexibler, unprätentiöser, offener«, meint Kristian Kerkhoff, Geschäftsführer von demodern in Köln. »Klassische Etatdenke spielt bei uns keine Rolle. Entsprechend haben wir Kunden, die diese Flexibilität schätzen.«

Lesen Sie in unserem PAGE eDossier »Kunde & Kreativer – so klappt’s mit der Kollaboration«, wie beide Seiten ihre Berührungsängste überwinden und sich auf ihr Gegenüber einlassen können.

Co-Creation und Design-Thinking

Diesen Agenturen steht eine neue Generation von Geschäftsführern und Marketingleitern gegenüber, die ihre Dienstleister ernst nehmen, den Wert von Co-Creation erkannt haben und schätzen. Sei es in strukturierten Design-Thinking-Workshops oder bei einem lockeren Abendessen: Kreatives Pingpong zwischen Gestaltern und ihren Kunden führt generell zu fruchtbareren Ergebnissen, als wenn man hin­ter geschlossenen Türen vor sich hin arbeitet.

Wir haben Experten aus Agenturen befragt und zeigen Ihnen im PAGE eDossier »Kunde & Kreativer – so klappt’s mit der Kollaboration«, in welchen Etappen man eine gute Beziehung zum Kunden aufbaut und zu bestmöglichen Ergebnissen kommt: von der Positionierung über Erstgespräch und Briefing hin zu kreativem Prozess und Kundenbindung.

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