Freelancer-Plattformen – diese 10 Portale taugen was

Herrscht gerade Jobflaute? Diese Webseiten könnten Abhilfe schaffen …



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Auf diesen Portalen finden Sie vielleicht den rettenden Auftrag. Aber verkaufen Sie sich nicht unter Wert! Die Aufzählung ist alphabetisch sortiert …

1. Bettertalk.to
Auf die Bedürfnisse des Agenturgeschäfts zugeschnitten und modern gestaltet ist die von den drei Kreativen Nico Polzin, Alex Milde und Mike Kotsch entwickelte vielversprechende Projektbörse. Bisher ist das Angebot für Freelancer kostenfrei.

2. dasauge
Der Stellenmarkt des Kreativennetzwerks dasauge vermittelt kostenlos Jobs. Gut: Die Suche lässt sich nach Auswahlkriterien wie Berufsbezeichnung, Standort und berufliche Situation wie »Fest«, »Freelancer« und »Prak­ti­kum« einschränken. Weniger gut: Freelancer können sich nur schriftlich darstellen, Arbeitsproben, Verfügbarkeit oder Kundenbewertung – Fehlanzeige.

3. Designerdock
Die Personalvermittlung für die Kreativbranche verhilft in erster Linie Festangestellten zu einem neuen Job. Aufträge für Freelancer sind in der Minderheit. Unternehmen, auf der Suche nach Freelancern, müssen sich vorher registrieren. Das ist hinderlich, wenn sie schnell mal schauen wollen, ob sich jemand findet. Bei Vermittlung bezahlt der Freelancer 10 Prozent Provision von dem in Rechnung gestellten Nettohonorar.

4. Fiverr
Die kalifornische Jobbörse präsentiert sich zwar als Freelancer-Plattform, aber bei Preisen von 5 bis 100 Dollar pro Projekt sollte man eher von einem Portal für User Generated Content sprechen. Fiverr fordert 20 Prozent Pro­vision von jedem Projekt.

5. Freelancer.com
Der weltweite Platzhirsch unter den Freelancer-Projektbörsen hat seinen Sitz in Sydney. Vorteil: Die Jobs sind international. Nachteil: Die interna­tionale Konkurrenz drückt das Preisniveau. Beispiel: Logo­design für 2 bis 6 Dollar pro Stunde. Abhängig von der Form der Mitgliedschaft und dem Umsatz zahlt der Free­lancer durchschnittlich 3 Prozent seines Honorars als Provision, aber maximal 2000 Dollar.

6. Free-Lancer.eu
In etwas gewöhnungsbedürftigem Design – skeuomorphe Menü-Icons, die ganze Site etwas unübersichtlich – kommt das Dortmunder Portal daher. Projekte sind nur für Mitglieder sichtbar. Vorteil: Freelancer können ein Portfolio einstellen, und es gibt Ratings – obwohl sich nicht erschließt, wie diese zustande kommen. Die Mitgliedschaft sowie eine bessere Platzierung in der Suchanzeige sind kostenpflichtig.

7. Nook Names
Das bisher lose Freelancer-Netzwerk agiert von Berlin aus auch in Hamburg, Köln und Wien. Vorteil: Die eingehenden Jobs werden unter den rund 600 Mitgliedern verteilt. Nook Names verlangt 10 Prozent Provision vom Gesamtvolumens des vermittelten Jobs vom Freelancer. Ab 2016 sollen Auftraggeber gezielt Kreative anfragen können.

8. Remote Freelancer
Die noch im Aufbau befind­liche Plattform veröffentlicht ausschließlich Jobs aus dem Agenturumfeld, die Freelancer im eigenen Büro machen können. Bisher ist die Vermittlung kosten­los.

9. twago
In derzeit elf Ländern aktiv und mit mehr als 300 000 registrierten Nutzern, ist twago Europas führende Plattform zur Vermittlung von Freiberuflern
und kleinen Agentu­ren. Twago veranschlagt eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 3,5 bis 10 Prozent. Vorteil: Die Bezahlung muss nicht, kann aber über ein Online-Bezahlsystem erfolgen, sodass das Honorar sicher ausgezahlt wird, wenn das Projekt zufriedenstellend abgeschlossen ist.

10. Upwork
Die US-Plattform wirbt mit 90 000 Designerjobs pro Quartal. Freelancer geben Angebote ab. Vorteil: Das Honorar wird gleich zu Anfang bei PayPal zwischengeparkt und ausgezahlt, wenn das Projekt zufriedenstel­lend abgeschlossen ist. Das garantiert die Bezahlung, auch wenn der Auftraggeber im Ausland sitzt. Upwork verlangt 10 Prozent Provision des Rechnungsbetrags vom Freelancer.


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Mehr zum Thema »Freelancer-Plattformen – traditionelle Jobbörsen und neue, spezialisierte Alternativen« lesen Sie in PAGE 12.2015.




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